Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Fürsterzbischof, Kardinal Maximilian II., Salzburg

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Signet

Datierung: 1853-09-10

Foto: Feiner Martin

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Schild, Blau über Grün geteilt, darin auf rechts ansteigendem silbernem Felsen ein mit der rechten Hinterpranke tretender, zweischweifiger roter Löwe, der in der Rechten einen Degen und in der Linken drei silberne Rosen hält (Familienwappen Tarnoczy).##Der Schild ist timbriert: Vortragekreuz pfahlweise in der Mitte hinter dem Schild, Mitra schrägrechts auf dem Schildrand, Pedum schräglinks hinter dem Schild, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden zehn Quasten (1:2:3:4), dahinter hermelingefütterter Wappenmantel unter Fürstenhut.
Materialität
Form:rechteckig
Maße:20 x 17 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegellack
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:mehrfach gebrochen
Metadaten
Siegelführer:

Fürsterzbischof, Kardinal

Maximilian II. Joseph von Tarnoczy der Erzdiözese Salzburg

1850-10-24 bis 1876-04-04

Das Salzburger Metropolitankapitel wählte ihn am 24.10.1850 zum Fürsterzbischof von Salzburg, der Kaiser genehmigte die Wahl am 6.11., der Papst gab seine Bestätigung am 17.2.1851. Konsekriert wurder er am 1.6. und inthronisiert am 2.6.1851. Im Jahr 1873 wurde er zum Kardinal erhoben, seine Titelkriche nahm er am 4.5.1874 in Besitz.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

Nachlass Bischof Josef Othmar von Rauscher

Briefumschlag, 1853-09-10, Salzburg

Weitere Siegel:sa-200sa-201
Literatur

Hans Spatzenegger, Art. Tarnoczy, Maximilian Joseph von. Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder: 1785/1803 bis 1945 hg. Erwin Gatz (Berlin 1983) 754–756.

Hans Spatzenegger, Die Wappen der Salzburger Erzbischöfe seit der Säkularisation. MGSLK 122 (1982) 410.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz