Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Fürsterzbischof, Kardinal Guidobald, Salzburg

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Signet als Privatsiegel

Datierung: 1654-08-03

Foto: Rudolf K. Höfer

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen halbrunden Schild, geviert mit Herzschild. – Herzschild (Familienwappen Thun): In Rot ein silberner Balken (Caldes). – Hauptschild (Familienwappen Thun): Geviert, (1) und (4) in Blau ein goldener Schrägbalken (Stammwappen Thun), (2) und (3) gespalten, vorne in Silber ein halber roter Adler am Spalt, hinten in Schwarz ein silberner Balken (Monreale – Königsberg).##Der Schild ist timbriert mit einer Krone darauf.
Materialität
Form:achteckig
Maße:13 x 14.5 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegellack
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Fürsterzbischof, Kardinal

Guidobald von Thun der Erzdiözese Salzburg

1654-02-03 bis 1668-06-01

Das Salzburger Domkapitel wählte ihn am 3.2.1654 zum Erzbischof, die Konsekration empfing er am 24.9.1654. Im Jahr 1667 wurde er zum Kardinal erhoben, publiziert am 7.3.1667, ohne Titelkirche.

Aufbewahrungsort:

Wien, Haus-, Hof- und Staatsarchiv

Salzburg Domkapitel, AUR 1654 VIII 3

Urkunde, 1654-08-03

Kommentar: Der neu erwählte Erzbischof Guidobald von Thun bestätigt mit seinem Privatsiegel die vom Domkapitel unterm 31. Jänner 1654 errichtete Wahlkapitulation.

Weitere Siegel:sa-149sa-150sa-151sa-152sa-153
Literatur

Franz Ortner, Art. Thun, Guidobald Reichsfreiherr (seit 1629 Reichsgraf) von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1648 bis 1803 hg. Erwin Gatz (Berlin 1990) 503f.

Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich 1648–1803 hg. Erwin Gatz (Regensburg 2007) 499.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz