Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Erzbischof Michael, Salzburg

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Hauptsiegel als Privatsiegel

Datierung: 1554-07-26

Foto: Rudolf K. Höfer

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Schild der Frührenaissance mit dem Familienwappen des SF: Geviert, (1) und (4) gespalten von Rot und Silber eine Kugel in verwechselten Farben, (2) und (3) geteilt von Schwarz und Silber eine Türangel (Maueranker) in verwechselten Farben (von Steyerberg).##Auf zwei einander zugeneigten Bügelhelmen mit Decke, rechts Helmzier, links eine Krone mit offenem Flug.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Abgrenzung innen:Linie
Abgrenzung außen:Linie
Transliteration:S(igillum) : MICHAELIS : DE + ~ KIENBVRG +
Übersetzung:Siegel Michaels von Kuenburg
Materialität
Form:rund
Maße:44 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Fäden, in einer naturfarbigen Schale
Zustand:intakter Abdruck, Staubspuren
Metadaten
Siegelführer:

Erzbischof

Michael von Kuenburg der Erzdiözese Salzburg

1554-07-21 bis 1560-11-17

Vier Kompromissare wählten ihn am 21.7.1554 in Form eines gemischten Kompromisses zum Erzbischof von Salzburg. Papst Julius III. bestätigte die Wahl am 19.10.1554, die Bischofsweihe empfing er am 6.1.1555.

Aufbewahrungsort:

Wien, Haus-, Hof- und Staatsarchiv

Salzburg Domkapitel, AUR 1554 VII 27

Urkunde, 1554-07-26, Salzburg

Kommentar: In der Wahlkapitulation verwendet der neu erwählte Erzbischof Michael von Kuenburg sein Privatsiegel.

Weitere Siegel:sa-123sa-124sa-125
Literatur

Franz Ortner, Art. Kuenburg, Michael von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 391–393.

Franz Martin, Die Wappen der Regenten von Salzburg 1495 bis 1805 (Wien 1948) 12f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz