Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Fürstbischof Franz I., Lavant

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Hauptsiegel

Datierung: zwischen 1673 und 1704

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt zwei ovale Schilde in einer Barockkartusche. – Rechts (Bistum Lavant): Schräggeteilt von Gold und Rot, oben ein schräg nach oben schreitender rot gezungter schwarzer Löwe, unten ein silberner Schräglinksbalken. – Links (Familienwappen Stadion): In Schwarz übereinander drei gestürzte goldene Wolfsangeln.##Die Schilde sind timbriert: Halbrundschild darüber – ein Balken –, Mitra mit Vittae auf dem Halbrundschild, Pedum schräglinks hinter dem Halbrundschild.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:FRANC(iscus) : CASPAR : D(ei) : G(ratia) : EP(iscopu)S : ET : PRINCEPS : LAVANT(inus)
Übersetzung:Franz Caspar von Gottes Gnaden Bischof und Fürst von Lavant
Materialität
Form:oval
Maße:24 x 29 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:loses Siegel in einer Holzkapsel
Zustand:verdrückt
Metadaten
Siegelführer:

Fürstbischof

Franz I. Caspar von Stadion der Diözese Lavant

1673-10-21 bis 1704-02-13

Am 21.10.1673 nominierte ihn der Salzburger Erzbischof Maximilian Gandolf von Kuenburg zum Fürstbischof von Lavant. Die Konfirmation erfolgte am 31.3.1674, die Konsekration am 29.5. und die Inthronisation am 11.6.

Aufbewahrungsort:

Graz, Steiermärkisches Landesarchiv

Sondersammlung, lose Siegel

loses Wachssiegel, zwischen 1673 und 1704

Weitere Siegel:la-70la-72
Literatur

France M. Dolinar, Art. Stadion, Franz Caspar (seit 1686 Reichsfreiherr) von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1648 bis 1803 hg. Erwin Gatz (Berlin 1990) 480f.

Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich 1648–1803 hg. Erwin Gatz (Regensburg 2007) 317.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz