Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Leonhard II., Lavant

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Kleines Siegel

Datierung: 1635-01-01

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt zwei Schilde nebeneinander. – Rechts (Bistum Lavant): Schräggeteilt von Gold und Rot, oben ein schräg nach oben schreitender rot gezungter schwarzer Löwe, unten ein silberner Schräglinksbalken. – Links (persönliches Wappen): Geviert, (1) und (4) ein Männlein mit überkreuzten Armen und einer Mütze, von der ein Band nach außen flattert, (2) und (3) auf Dreiberg ein sechsstrahliger Stern auf Stab, beiderseits begleitet von einem stilisierten Zweig mit einer Eichel.##Die Schilde sind timbriert: Mitra mit Vittae darüber, Pedum schrägrechts zwischen der Mitra; mit Initialen.
Transkription
Aufschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:L(eonardus) D(ei) G(ratia) [E](piscopus) [L](avantinus)
Übersetzung:Leonhard von Gottes Gnaden Bischof von Lavant
Materialität
Form:oval
Maße:17 x 19.5 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegellack
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:schwarze Farbeinschlüsse, Rand im oberen Bereich abgebrochen
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Leonhard II. Götz der Diözese Lavant

1619-01-21 bis 1640-11-28

Er wurde vom Salzburger Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems am 21.1.1619 zum Bischof von Lavant nominiert. Der Papst bestätigte die Nomination am 2.3.1619. Seine Konsekration fand am 12.7.1620 statt.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

Jesuiten, Spabersbach

Urkunde, 1635-01-01, Graz

Weitere Siegel:la-55la-56la-57
Literatur

France M. Dolinar, Art. Götz, Leonhard. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 231f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz