Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Leonhard II., Lavant

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Hauptsiegel

Datierung: 1619

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen ovalen Schild in Barockkartusche, unter Schildhaupt geviert. – Schildhaupt (Bistum Lavant): Schräglinksgeteilt von Gold und Rot, oben ein schräglinks nach oben schreitender rot gezungter schwarzer Löwe, unten ein silberner Schrägbalken. – Hauptschild (persönliches Wappen): Geviert, (1) und (4) ein Männlein mit überkreuzten Armen und einer Mütze, von der ein Band nach außen flattert, (2) und (3) auf Dreiberg ein sechsstrahliger Stern auf Stab, beiderseits begleitet von einem stilisierten Zweig mit einer Eichel.##Der Schild ist timbriert: Mitra mit Vittae darüber, Pedum schrägrechts zwischen der Mitra.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Abgrenzung innen:Linie
Abgrenzung außen:Linie
Transliteration:☼ LEONARDVS ☼ D(ei) ☼ G(ratia) ☼ EPISCOPVS ☼ LAVANTINVS ☼
Übersetzung:Leonhard von Gottes Gnaden Bischof von Lavant
Materialität
Form:rund
Maße:47 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer Holzkapsel
Zustand:Rand flächig abgebrochen
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Leonhard II. Götz der Diözese Lavant

1619-01-21 bis 1640-11-28

Er wurde vom Salzburger Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems am 21.1.1619 zum Bischof von Lavant nominiert. Der Papst bestätigte die Nomination am 2.3.1619. Seine Konsekration fand am 12.7.1620 statt.

Aufbewahrungsort:

Salzburg, Archiv der Erzdiözese Salzburg

A 1076 (1)

Urkunde, 1619

Weitere Siegel:la-56la-57la-58
Literatur

France M. Dolinar, Art. Götz, Leonhard. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 231f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz