Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Rudolf, Lavant

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Hauptsiegel

Datierung: 1465-06-25

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt in einem runden Feld mit senkrecht gegenüberliegenden Kielbögen zwei halbrunde Schilde nebeneinander, die unten von einer halbfigurigen Gestalt und oben von einem Engel gehalten werden. – Rechts (Bistum Lavant): Schräggeteilt von Gold und Rot, oben ein schräg nach oben schreitender rot gezungter schwarzer Löwe, unten ein silberner Balken. – Links (persönliches Wappen): Fehlt.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Gotische Minuskel
Abgrenzung innen:Linie
Abgrenzung außen:Perlschnur
Transliteration:[+ s(igillum) + rudolphi + dei + gracia] ~ epiſcopi + laventinenſis 
Übersetzung:Siegel Rudolfs von Gottes Gnaden Bischof von Lavant
Materialität
Form:rund
Maße:30 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer naturfarbigen Schale
Zustand:linke Hälfte des Siegels abgebrochen
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Rudolf von Rüdesheim der Diözese Lavant

1463-02-23 bis 1468-04-25

Rudolf erhielt 1463 das Bistum Lavant (Ersterwähnung 23.2.). Die päpstliche Bestätigung erfolgte am 26.9. Seine Translation als Bischof von Lavant nach Breslau wurde am 25.4.1468 durch den Papst bestätigt.

Aufbewahrungsort:

Klagenfurt, Kärntner Landesarchiv

AUR A 1111; Siegelsammlung 2046

Urkunde, 1465-06-25, Salzburg

Literatur

Jan Kopiec–France M. Dolinar, Art. Rüdesheim, Rudolf (seit 1441) Freiherr von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 601–603.

Paula Kreiselmeyer, Die Schrift auf den Siegeln der Salzburger Erzbischöfe und deren innerösterreichischer Suffraganbischöfe von 958-1540. Archiv für Schreib- und Buchwesen 3 (1929) Teil 3, 140.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz