Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Christoph Andreas, Gurk

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Kleines Siegel

Datierung: 1592-01-05

Foto: Feiner Martin

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Schild der Hochrenaissance, geviert, (1) und (4) gespalten, vorne in Schwarz ein silbern bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt von Rot und Silber (Bistum Gurk), (2) und (3) (Familienwappen Spaur) geviert, [1] und [4] in Silber ein roter Löwe, der einen goldenen Doppelbecher (Schenkenamt) in den Pranken hält, [2] und [3] schräggeteilt von Rot und Silber, oben und unten je ein sechsstrahliger Stern in verwechselten Farben; mit Initialen.
Transkription
Aufschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:[C](hristophorus) [A](ndreas) [E](piscopus) [G](urcensis)
Übersetzung:Christoph Andreas Bischof von Gurk
Materialität
Form:oval
Maße:15 x 17 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Papiersiegel
Befestigung:aufgedrückt
Zustand:mäßig verschliffen
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Christoph Andreas von Spaur der Diözese Gurk

1574-10-22 bis 1603-06-16

Am 22.10.1574 nominierte ihn der Salzburger Erzbischof Johann Jakob von Kuen-Belasy zum Bischof von Gurk. Seine Konsekration folgte am 14.11.1574 und die Temporalienübernahme am 9.12.1574. Im Jahr 1601 erhielt er zusätzlich zu Gurk das Bistum Brixen. Obwohl der Papst erlaubt hatte, das Bistum Gurk beizubehalten, verzichtete er am 16.6.1603 darauf.

Aufbewahrungsort:

Salzburg, Archiv der Erzdiözese Salzburg

Altbestand 4/1/5

Briefumschlag, 1592-01-05, Straßburg

Weitere Siegel:gu-94gu-95gu-97gu-98
Literatur

Josef Gelmi, Art. Spaur, Christoph Andreas Freiherr von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 671–674.

Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich 1648–1803 hg. Erwin Gatz (Regensburg 2007) 87.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz