Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Urban, Gurk

Permalink: https://gams.uni-graz.at/o:epis.gu-91

Hauptsiegel

Datierung: 1556-07-03

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

LIDO-DokumentDruckversion
Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt vor gegittertem und mit Punkten belegtem Hintergrund einen Schild der Hochrenaissance, geviert, (1) und (4) gespalten, vorne in Schwarz ein silbern bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt von Rot und Silber (Bistum Gurk), (2) und (3) in Blau ein goldener Adler (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Mitra mit Vittae darüber, Pedum schräglinks hinter dem Schild.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Abgrenzung innen:Linie
Abgrenzung außen:Linie
Transliteration:+ S(igillum) + VRBANI + DEI + GR~~ATIA + EP¯(iscop)I + GVRCE¯N(sis) 
Übersetzung:Siegel Urbans von Gottes Gnaden Bischof von Gurk
Materialität
Form:rund
Maße:46 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer naturfarbigen Schale
Zustand:intakter Abdruck, leichte Staubspuren
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Urban Sagstetter der Diözese Gurk

1556 bis 1573-10-13

Als Passauer Weihbischof wurde er im Jahr 1556 von Kaiser Ferdinand I. zum Bischof von Gurk nominiert. Seine Konfirmation durch den Salzburger Erzbischof Michael von Kuenburg erfolgte am 3.7.1556. Noch im selben Monat ergriff er am 22.7. Besitz von seinem Bistum Gurk.

Aufbewahrungsort:

Wien, Haus-, Hof- und Staatsarchiv

Salzburg Erzstift, AUR 1556 VII 03

Urkunde, 1556-07-03, Salzburg

Weitere Siegel:gu-92gu-93
Literatur

Peter G. Tropper, Art. Sagstetter, Urban. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 610f.

Bischöfliches Palais von Klagenfurt, Gemälde.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz