Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Johann VI., Gurk

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Hauptsiegel

Datierung: 1552-03-21

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt vor gegittertem und mit Kreuzen belegtem Hintergrund einen Schild der Hochrenaissance, geviert, (1) und (4) gespalten, vorne in Schwarz ein silbern bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt von Rot und Silber (Bistum Gurk), (2) in Schwarz eine silberne Mauer mit drei Türmen (persönliches Wappen), (3) in Silber ein oberhalbes rotes Rad (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Mitra mit Vittae darüber; mit Datierung.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Abgrenzung innen:Linie
Abgrenzung außen:Linie
Transliteration:+ IOANNES :+: DEI :+: GRACIA :+: EPISCOPVS :+: GVRCE¯N(sis) : 
Übersetzung:Johann von Gottes Gnaden Bischof von Gurk
Aufschrift
Schrifttyp:arabische Ziffern
Transliteration:15~~52
Übersetzung:1552
Materialität
Form:rund
Maße:51 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer naturfarbigen Schale
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Johann VI. von Schönburg der Diözese Gurk

1551-12-02 bis 1555-01-09

Am 2.12.1551 ernannte ihn König Ferdinand als Herzog von Kärnten zum Bischof von Gurk. Seine Konfirmation erfolgte am 21.3.1551 und seine Konsekration am 27.3.1551.

Aufbewahrungsort:

Wien, Haus-, Hof- und Staatsarchiv

Salzburg Erzstift, AUR 1552 III 21

Urkunde, 1552-03-21, Salzburg

Literatur

Peter G. Tropper, Art. Schönburg, Johann von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 645.

Siebmacherʼs großes Wappenbuch, ed. Gustav Adelbert Seyler, Bd. 8: Die Wappen der Bistümer und Klöster (Neustadt an der Aisch 1976) 120 Taf. 199.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz