Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Johannes V., Gurk

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Signet als Rücksiegel

Datierung: 1457-09-27

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Halbrundschild mit dem persönliches Wappen des SF: In Rot ein schwarzer Schrägbalken, belegt mit drei goldenen Ringen.
Transkription
Aufschrift
Schrifttyp:Gotische Majuskel
Transliteration:I(ohannes) ~ S(challermann)
Übersetzung:Johannes Schallermann
Materialität
Form:achteckig
Maße:12 x 14 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer naturfarbigen Schale
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Johannes V. Schallermann der Diözese Gurk

1433-01-28 bis 1453

Papst Eugen IV. ernannte Johannes am 28.1.1433 völlig überraschend gegen den Salzburger Kandidaten Hermann von Gnas und den landesfürstlichen Kandidaten Lorenz von Lichtenberg zum Bischof von Gurk. Am 31.3.1435 wurde er als solcher vom Basler Konzil anerkannt und am 22.5.1435 von Erzbischof Valaressius von Kreta in Basel konsekriert. Nach Beilegung des Bischofsstreites am 6.6.1436 - Lorenz wurde erst Administrator von Gurk und nach dem Tod des Lavanter Bischofs Hermann von Gnas wieder Bischof von Lavant - war Johannes auch de facto regierender Bischof. Im Jahr 1453 resignierte er auf sein Bistum.

Aufbewahrungsort:

Klagenfurt, Kärntner Landesarchiv

AUR A 1015; Siegelsammlung 1975

Urkunde, 1457-09-27, Straßburg

Kommentar: In dieser besiegelten Urkunde bezeichnet sich Johannes als ehemaliger Bischof von Gurk.

Weitere Siegel:gu-53gu-54gu-55gu-56
Literatur

Christine Tropper, Art. Schallermann, Johannes. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 620.

Siebmacherʼs großes Wappenbuch, ed. Gustav Adelbert Seyler, Bd. 8: Die Wappen der Bistümer und Klöster (Neustadt an der Aisch 1976) 120.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz