Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Johannes V., Gurk

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Signet

Datierung: 1452-10-05

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt zwei von einem Engel gehaltene halbrunde Schilde nebeneinander. – Rechts (Bistum Gurk): Gespalten, vorne in Schwarz ein silbern bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt von Rot und Silber. – Links (persönliches Wappen): In Rot ein schwarzer Schrägbalken, belegt mit drei goldenen Ringen.
Materialität
Form:rund
Maße:25 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Papiersiegel
Befestigung:aufgedrückt
Zustand:leicht verschliffen
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Johannes V. Schallermann der Diözese Gurk

1433-01-28 bis 1453

Papst Eugen IV. ernannte Johannes am 28.1.1433 völlig überraschend gegen den Salzburger Kandidaten Hermann von Gnas und den landesfürstlichen Kandidaten Lorenz von Lichtenberg zum Bischof von Gurk. Am 31.3.1435 wurde er als solcher vom Basler Konzil anerkannt und am 22.5.1435 von Erzbischof Valaressius von Kreta in Basel konsekriert. Nach Beilegung des Bischofsstreites am 6.6.1436 - Lorenz wurde erst Administrator von Gurk und nach dem Tod des Lavanter Bischofs Hermann von Gnas wieder Bischof von Lavant - war Johannes auch de facto regierender Bischof. Im Jahr 1453 resignierte er auf sein Bistum.

Aufbewahrungsort:

Klagenfurt, Archiv der Diözese Gurk

ADG 394

Urkunde, 1452-10-05, Straßburg

Weitere Siegel:gu-53gu-55gu-56gu-57
Literatur

Christine Tropper, Art. Schallermann, Johannes. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 620.

Siebmacherʼs großes Wappenbuch, ed. Gustav Adelbert Seyler, Bd. 8: Die Wappen der Bistümer und Klöster (Neustadt an der Aisch 1976) 120.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz