Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Konrad III., Gurk

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Hauptsiegel

Datierung: 1410-09-29

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Engel in Halbfigur, der einen Dreieckschild mit dem Bistumswappen hält: Gespalten, vorne in Schwarz ein silbern bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt von Rot und Silber.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Gotische Minuskel
Abgrenzung innen:Perlschnur
Abgrenzung außen:kleine Kreuze zwischen zwei Linien
Transliteration:+ ☼ s(igillum) ☼ conradi ☼ epiſcopi ☼ gvrc[enſis]
Übersetzung:Siegel Konrads Bischof von Gurk
Materialität
Form:rund
Maße:34 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer naturfarbigen Schale
Zustand:einzelne Buchstaben ausgebrochen, Rand teilweise abgebrochen, Staubspuren
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Konrad III. Hebenstreit der Diözese Gurk

1402-02-15 bis 1411-03-23

Auf Bitten der österreichischen Herzöge ernannte der Salzburger Erzbischof Gregor Schenk von Osterwitz am 15.2.1402 Konrad zum Bischof von Gurk. Papst Johannes XXIII. transferierte ihn am 23.3.1411 nach Freising.

Aufbewahrungsort:

Rein, Stiftsarchiv

A VIII/55

Urkunde, 1410-09-29, Straßburg

Literatur

Christine Tropper–Manfred Heim, Art. Konrad Hebenstreit. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1198 bis 1448 hg. Erwin Gatz (Berlin 2001) 202f.

Paula Kreiselmeyer, Die Schrift auf den Siegeln der Salzburger Erzbischöfe und deren innerösterreichischer Suffraganbischöfe von 958-1540. Archiv für Schreib- und Buchwesen 3 (1929) Teil 3, 138.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz