Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Johann II., Gurk

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Hauptsiegel als Elektensiegel

Datierung: 1360-07-01

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Baum mit einer Mitra in der Krone, beiderseits begleitet von einem Dreieckschild. – Rechts (Bistum Gurk): Gespalten, vorne in Schwarz ein silbern bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt von Rot und Silber. – Links (persönliches Wappen): Gespalten, vorne ein sechsstrahliger Stern, hinten eine Büste mit Herzogshut im Profil nach rechts.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Gotische Majuskel, Unziale
Abgrenzung innen:Perlschnur
Abgrenzung außen:Perlschnur
Transliteration:+ IO𐌷‾(annis) ⁙ D𐌴I ☼ GR(ati)A + 𐌴L(e)C(t)VS + GVRC"𐌴‾𐌿"(sis)
Übersetzung:Johann von Gottes Gnaden Elekt von Gurk
Kommentar:die Punkte stehen für Kreuze
Materialität
Form:rund
Maße:30 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer naturfarbigen Schale
Zustand:intakter Abdruck, leichte Staubspuren
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Johann II. Ribi von Lenzburg der Diözese Gurk

1359-08 bis 1364

Johann Ribi von Lenzburg bezeichnete sich schon im August 1359 als erwählter und bestätigter Bischof von Gurk, noch ehe ihm von Papst Innozenz VI. am 16.10.1359 das Bistum Gurk verliehen wurde. Im Jahr 1364 wurde er von Gurk nach Brixen transferiert.

Aufbewahrungsort:

Klagenfurt, Archiv der Diözese Gurk

DKA D-112

Urkunde, 1360-07-01, Wien

Weitere Siegel:gu-40gu-42gu-43gu-44
Literatur

Josef Gelmi–Christine Tropper, Art. Johann Ribi von Lenzburg. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1198 bis 1448 hg. Erwin Gatz (Berlin 2001) 121f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz