Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Fürstbischof, Kardinal Johann VIII., Gurk

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Kleines Siegel

Datierung: 1676

Foto: Feiner Martin

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen ovalen Schild in Barockkartusche, unter Schildhaupt geviert mit Herzschild. – Schildhaupt (Bistum Gurk): Gespalten, vorne in Schwarz ein silbern bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt von Rot und Silber. – Herzschild (Familienwappen Goess): In Gold ein golden bewehrter schwarzer Doppeladler, zwischen den Köpfen eine goldene Kaiserkrone mit abfliegenden blauen Bändern, auf der Brust ein Schildchen mit dem schwarzen Namenszug „F II“ (Ferdinand II). – Hauptschild (Familienwappen Goess): Geviert, (1) und (4) in Blau eine gekrönte goldene Säule, (2) und (3) in Rot ein golden gekrönter silberner Löwe mit doppeltem Schweif.##Der Schild ist timbriert: Krone in der Mitte auf dem Kartuschenrand, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden sechs Quasten (1:2:3); mit Initialen.
Transkription
Aufschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:. I(oannes) . D(ei) . G(ratia) . E(piscopus) . G(urcensis) . S(acri) . R(omani) . I(mperii) . P(rinceps) .
Übersetzung:Johann von Gottes Gnaden Bischof von Gurk, des Heiligen Römischen Reiches Fürst
Materialität
Form:oval
Maße:18 x 20 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegellack
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Fürstbischof, Kardinal

Johann VIII. von Goess der Diözese Gurk

1675-10-30 bis 1696-10-19

Am 30.10.1675 nominierte ihn Kaiser Leopold I. zum Bischof von Gurk. Konfirmiert wurde er vom Salzburger Erzbischof am 16.1.1676 und konsekriert am 2.2.1676. Im Jahr 1686 wurde ihm die Kardinalswürde verliehen.

Aufbewahrungsort:

Salzburg, Archiv der Erzdiözese Salzburg

Altbestand 4/3/2

Urkunde, 1676

Weitere Siegel:gu-119gu-120
Literatur

Peter G. Tropper, Art. Goess, Johann (seit 1634 Freiherr) von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1648 bis 1803 hg. Erwin Gatz (Berlin 1990) 153–155.

Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich 1648–1803 hg. Erwin Gatz (Regensburg 2007) 195.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz