Dialect Cultures

Datenbank bairisch-österreichischer Mundartkunst vor 1800

Gattung: Drama
Genre:
Autoren:
Zeitraum Entstehung: um 1753
Textvarianten:
Kommentar:

Vollständiger Titel:
Bernardon, der aus einem Schmeltz-Degel entsprungene flüchtige Mercurialische Geist Nebst einem Poetischen Prologum genannt: Der Kreutz-weis mit Fesseln belegte Cupido. Oder Der Streit zwischen denen Göttern und Gottinnen über den unschuldig verklagten Bernardonischen Mercurium.

Komödie, von der uns - soweit bekannt - nur der Prolog und die Gesangseinlagen erhalten sind. Diese sind im dritten Band der Ariensammlung 'Teutsche Arien, Welche auf dem Kaÿserlich-privilegirt-Wiennerischen Theatro in unterschiedlich producirten Comoedien, deren Titul hier jedesmahl beÿgerucket, gesungen worden' (ONB Cod. 12708) überliefert, der Texte aus Stücken wiedergibt, die im Zeitraum von ca. 1737 bis 1757 am Wiener Kärntnertor-Theater aufgeführt wurden.
Inwieweit diese Stücke tatsächlich von Kurz - dem Schöpfer des Bernardon - stammen, in seinem Umfeld entstanden sind, von Vorgängern oder von Nachahmern verfasst wurden, ist nicht in jedem Fall klar. Dieses Stück wird jedoch - etwa in der Werkausgabe von Brandner-Kapfer 2007 - Kurz zugeordnet.

Erstaufführung um 1753 am Kärntnertortheater (vgl. Brandner-Kapfer 2007, S. 671), bei der Kurz selbst die Titelfigur verkörperte.

Eine Arie stärker dialektal markiert: "Potz Raben-Million s'Madel ist weck" .

Literatur:
Permalink: http://hdl.handle.net/11471/510.15.1473
Zuletzt geändert: am: 19.6.2015 um: 08:40:33 Uhr