OSKAR MORGENSTERN TAGEBUCHEDITION //
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Über die Edition

Die digitale Edition besteht aus
(1) Faksimiles der Tagebücher, die im Original als schulheftartige Notizbüchern vorliegen. Die Ordnung der Hefte wurde hier zugunsten einer chronologischen geändert.
(2) Transkripten der Tagebucheinträge. Sie sind maschinschriftliche Abschriften, die alles, was Morgenstern unter dem Datum eines Tages zu Papier gebracht hat, als Eintrag eines Tages zusammenfassen.
(3) Anmerkungen zum Text.
Alle Tagebücher können über die DOI-Server adressiert werden. Sie finden die jeweilige Zitation immer am Ende jeder Tagebuch- bzw. Tagebucheintragsseite.

Über Oskar Morgenstern

Oskar Morgenstern (1902-1977) ist in der Geschichte der Sozialwissenschaften vor allem als Ko-Autor der gemeinsam mit John von Neumann geschriebenen Theory of Games and Economic Behavior (1944) bekannt. Ab 1931 leitete er, als Nachfolger von F.A. Hayek, das Österreichische Instituts für Konjunkturforschung, das heutige Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO. Anfang 1938 befand sich Morgenstern auf einer Vortragsreise in den USA und beschloss nach dem „Anschluss“ nicht nach Österreich zurückzukehren. Seit 1938 lehrte er an der Princeton University, anfangs finanziell unterstützt von der Flüchtlingshilfe der Rockefeller Foundation, später dann als Professor. In den 1960er Jahren kehrte er als zeitweiliger Direktor des Instituts für Höhere Studien nach Wien zurück.

Morgensterns Lebensstationen

Geboren 24. Jänner 1902 in Görlitz, Schlesien, Deutschland
1925 Dr. rer. pol., Universität Wien
1925-1928 Laura Spelman Rockefeller Memorial Fellowship
1928 Habilitation an der Universität Wien
1928 Wirtschaftsprognose
1929-1938 zuerst Dozent, später nicht-beamteter Professor an der Universität Wien
1931-1938 Leiter Österreichisches Institut für Konjunkturforschung, Wien
1934 Die Grenzen der Wirtschaftspolitik
1938 Gastprofessor in den USA. Beschließt nach dem „Anschluss“ in den USA zu bleiben
1938-1970 Lecturer und später Professor, Princeton University
1944 wird Morgenstern amerikanischer Staatsbürger
1944 Co-Autor Theory of Games and Economic Behavior mit John von Neumann
1948 Heirat mit Dorothy Young
1950 On the Accuracy of Economic Observations
1959 The Question of National Defense and International Transactions and Business Cycles
1960 Mitbegründer Institut für Höhere Studien, Wien
1962 Mitbegründer der Firma Mathematica
1963 Spieltheorie und Wirtschaftswissenschaft
1970 “Predictability of Stock Market Prices” mit C.W.J. Granger
1970 Emeritierung Princeton University
1973 Long Term Predictions of Power: Political, Economic, and Military Forecasting mit C.W.J. Granger
1976 Ko-Author of Mathematical Theory of Expanding and Contracting Economies mit G.L. Thompson
1976 Selected Economic Writings of Oskar Morgenstern, ed. Andrew Schotter
1977 Distinguished Professor in Game Theory and Mathematical Economics, NYU,
Morgenstern stirbt am 26. Juli 1977, Princeton, N.J.
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