Quellen zur habsburgisch-osmanischen Diplomatie in der Neuzeit

Die Internuntiatur des Johann Rudolf Schmid zum Schwarzenhorn (1649): Reisebericht, Instruktionen, Korrespondenz, Berichte

Beta Version

Zur Benützung

Vorbemerkungen zur Editionsarbeit

Die Basistranskription wird von den Editoren um grundsätzliche Hintergrundinformationen zu den vorkommenden Personen, Orten, Sachverhalten und Ereignissen sowie ein Glossar ergänzt. Die Annotation befindet sich derzeit noch im Arbeitsprozess und stellt daher noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zudem können sich geringfügige Modifizierungen bis zur finalen Version ergeben.

Bei der Erstellung der Anmerkungen werden folgende Grundsätze beachtet:

Personen:

  • Grundsätzlich werden (soweit möglich) alle in den Quellen genannten Personen aufgelöst und mit entsprechenden Personendatenbanken verlinkt.
  • Nicht aufgelöst werden substantivierte topografische Gruppenbezeichnungen.
  • Personen werden ab ihrer ersten Nennung (auch bei nicht-namentlicher Nennung) aufgelöst.
  • Recherchierte Personen werden, wenn möglich, um ihre Funktionen ergänzt, die sie im Kontext der Internuntiatur ausübten.
  • Die Aufnahme der Personen ins Register entspricht der Reihenfolge der Buchstaben im lateinischen Alphabet nach deren Nachnamen.
    Ausnahmen: Landesherren und ihre Angehörigen werden nach ihrem Herrschernamen aufgenommen, osmanische Würdenträger mit ihren Vornamen.
  • Biblische und mythologische Personen werden ins Register aufgenommen.
  • Personen werden grundsätzlich nach ihrer modernen Schreibweise ins Register übernommen. Jene Personen, die nicht weiter eruiert werden können, werden in zeitgenössischer Schreibweise ins Register aufgenommen.
  • Personen, die innerhalb der Recherchearbeit nicht weiter eruiert werden konnten erhalten im Register den Vermerk “Konnte nicht weiter eruiert werden.”
  • Personen die im ersten Buch des Reiseberichts noch nicht vorkommen und demnach noch nicht recherchiert wurden, erhalten im Register den Vermerk “Noch nicht eruiert.”
  • Orte:

  • (Historische) Orte, Regionen / Landschaften und Gewässer werden markiert, (wenn möglich) mit Geodatenbanken verlinkt und um ihre moderne Bezeichnung ergänzt.
    Ausnahme: Kontinente, Landschaften und z. T. Länder etc. wurden in der Regel nicht mit Datenbanken verlinkt.
  • Die Auflistung der Orte erfolgt in alphabetischer Reihenfolge.
  • Orte werden im Register mit ihrer zeitgenössischen und der modernen Bezeichnung geführt. Eine Mehrsprachigkeit der modernen Orte wird, wenn sinnvoll, angestrebt.
  • Ins Register übernommen werden: Kontinente, Länder, Regionen, Orte, Stadtteile, Gewässer und Landschaften.
  • Orte, welche an eine Personenbeschreibung geknüpft sind (bspw. der Wesir von Ofen, Herzogin von Mantua u.ä.) werden nicht ins Register aufgenommen.
  • Bis zur Erstveröffentlichung nicht eruierte Orte werden im Register mit dem Vermerk “Noch nicht eruiert.” geführt.
  • Orte, die letztlich nicht oder unsicher aufgelöst wurden, werden mit den Vermerken “Konnte nicht weiter eruiert werden.” und “Auflösung unsicher.” im Register ergänzt.
  • Glossar:

  • In Form eines Glossars werden – wenn möglich – im Kontext der Internuntiatur wichtige Begriffe (veraltete oder fremdsprachige Begriffe, Währungen, Maße, Gewichte, Instrumente, Waffen, Kleidungsstücke, Transportmittel, Kulinarik etc.), Textpassagen und Funktionen (bspw. osmanischer Würdenträger) aufgelöst, die zur raschen Sinnerfassung benötigt werden und sich nicht unmittelbar aus dem Kontext selbst erschließen.
    Ausnahme: lateinische Begriffe wurden nicht ins Glossar aufgenommen.
  • Sachkommentar:

  • Im weiteren Projektverlauf werden auch Ereignisse, Sachverhalte, wichtige architektonische Bauwerke etc. in einem Sachkommentar aufgelöst.
  • Der Sachkommentar stellt noch keinen Teil der Erstveröffentlichung dar und wird somit erst zu einem späteren Zeitpunkt nachgetragen.
  • Die verwendeten Recherchewerke zur Auflösung der jeweiligen Personen werden im Register mit Kurztitel angehängt. Eine Literaturliste zu wichtigen Standardwerken sowie den verwendeten Texten zur Recherche etc. wird im weiteren Projektverlauf online gestellt und bis zum Projektende laufend erweitert und aktualisiert. Personen, Orte etc. die nicht Teil der edierten Quellen sind (bspw. Kommentare der Editoren, Einleitungstexte, etc.) stellen keinen Teil des Registers dar.

    Benutzungshinweise zur Edition

    Um eine erleichterte Benutzung mit den angebotenen Elementen und Bausteinen der Homepage zu gewährleisten, erfolgt zu den wesentlichsten Punkten eine kurze Beschreibung, die den allgemeinen Aufbau der Homepage und die wichtigsten Kriterien zum richtigen Umgang mit der digitalen Edition umfasst.

    Die dargebotenen Quellen beinhalten in ihrem jeweiligen Reiter eine spezifische Einleitung, die deren Inhalte sowie den Autor näher beleuchtet. Im Editionsbereich selbst werden allgemeine Informationen zum Schriftstück angeboten (Autor, Erscheinungszeit etc.).

    "Faksimile & Text"

    In der Ansicht “Faksimile & Text” können die Originale als Bilddateien eingesehen werden; daneben steht die Transkription. Grau hinterlegte Bereiche in der Transkription halten Informationen bereit, die das allgemeine Leseverständnis erleichtern. Mittels Mouseover können Tooltips hervorgerufen werden, die Angaben zu schwer verständlichen Wörtern, Textpassagen oder Sachverhalten liefern.

    "Text & Annotation"

    Im Bereich “Text & Annotation” stehen am rechten Seitenrand Checkboxen zur Verfügung, mit denen sich durch Mausklick Ereignisse, Personen, Orte, Glossar und Sachkommentare in der Transkription auszeichnen lassen. Mit Doppelklick auf ein ausgewiesenes Ereignis gelangt man in ein chronologisch angelegtes Ereignisregister, das die Stellen bestimmter Vorkommnisse in den unterschiedlichen Quellen aufzeigt und somit den direkten Vergleich erleichtert. Im Text namentlich und indirekt genannte Personen erscheinen durch Anklicken in jener Schreibweise, in der sie ins Register aufgenommen wurden; durch Doppelklick auf den Tooltip gelangt man anschließend zum Personenregister. Manche Personen sind außerdem im Register mit Normdatenbanken verknüpft, die weitere Hintergrundinformationen enthalten. Das gleiche Prinzip ergibt sich im Umgang mit Orten: Auch sie sind im Register mit Datenbanken verbunden. Die Checkbox “Glossar & Sachkommentar” hält zudem Informationen bereit, die das Textverständnis erleichtern sollen.

    Möglichkeiten der Darstellung

    Neben den bereits genannten Ansichten Faksimile/Text und Texte/Annotation ermöglichen der Mirador Viewer und der Book Viewer verschiedene Wiedergabemöglichkeiten der originalen Bilddateien. Im Mirador Viewer können die Faksimiles stufenlos gezoomt und betrachtet werden. Die Software ermöglicht die Annotation und den Vergleich von Bildern aus verteilten Repositorien, sofern diese die APIs des International Image Interoperability Framework (IIIF) unterstützen. Der Book Viewer bietet ebenfalls die Möglichkeit, sich die Digitalisate der Quellen einzeln, auf zwei Seiten oder in einer Thumbnailansicht anzusehen.

    Die Texte können neben der Lesefassung und der Bildanzeige auch in der TEI-Kodierung (TEI SOURCE) oder in der aus dem TEI extrahierten RDF/XML-Repräsentation (RDF SOURCE) der Daten heruntergeladen werden.

    Die Benutzeroberfläche wird im weiteren Projektverlauf noch erweitert und um verschiedene Ausgabemöglichkeiten ergänzt (erweiterte Suchfunktionen, Auszeichnung von Plagiaten und intertextuellen Bezügen etc.).