Keltische Götternamen in den Inschriften der römischen Provinz Germania Inferior

Thesaurus für archäologische Klassifikation, Projekt FERCAN Germania Inferior

Ziel dieses Thesaurus ist es, die epigraphischen, archäologischen sowie sprachwissenschaftlichen Begriffe zu erklären, zu definieren und sie in eine für den Benutzer sinnvolle Abfolge zu bringen. Neben der Beschreibung der epigraphischen und sprachwissenschaftlichen Fachtermini ist das Hauptaugenmerk auf die Beschreibung der Inschriftenträger, d.h. der Objekte, die mit der Inschrift versehen sind, gerichtet, besonders jedoch auf die Darstellung der einzelnen Gottheiten bzw. ihre Ikonographie. Es geht daher nicht um eine Aufgliederung nach Funktionalität bezüglich der einzelnen Elemente, sondern um ihre Gesamtverankerung in der versuchten ikonographischen Einordnung. Daher wurde bei der hierarchischen Aufschlüsselung des Thesaurus besonders auf die Kategorie Aussehen hingearbeitet, die sich mit der Erfassung der wesentlichen funktionalen bzw. bearbeitungstechnischen Merkmale der einzelnen Objekte befasst, die in weiterer Folge die Grundlage für das Vorhandensein der Gestaltungsmerkmale und der ausgearbeiteten Bildprogramme bieten. Die Analyse der einzelnen Bildmotive findet sich in genauer Ausarbeitung in der dem Projekt angeschlossenen Information. Auf Basis der hier zur Verfügung gestellten Datensammlung dienen die einzelnen Verschlagwortungen der besseren Orientierung der Benutzer. Diese Kategorie ist auf die riesige Variantenvielfalt der teilweise sehr prunkvoll reliefgeschmückten Votivaltre ausgerichtet und wird zwar in Sammelgruppen unterteilt, jedoch nicht mehr nach funktionalen Unterschieden, da dies nicht im Fokus der Untersuchung steht. Daher sind Unschärfen im Bereich einer funktionalen Unterscheidung vorhanden. In den einzelnen Abschnitten wird sehr wohl auf verschiedene Zusammenhänge und funktionale Unterschiede verwiesen, jedoch wird aufgrund des Schlagwortes nicht unterschieden.

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  • Funktionale Beschreibung
    • Inschriftenträger

      Der Inschriftenträger bezeichnet das Objekt, auf dem sich die Inschrift befindet.

      • Schmuckgegenstand

        Der Inschriftenträger ist ein Schmuckgegenstand.

        • Armband

          Der Inschriftenträger ist ein Armband aus Metall.

      • Aedicula-Altar

        Der Aedicula-Altar zeichnet sich dadurch aus, dass der Altarkörper sowohl eine (meist architektonisch gestaltete) Nische mit dem Götterbild und darunter das Inschriftenfeld aufweist.

      • Weihealtar

        Der Weihealtar bezeichnet die herkömmliche Gestaltungsform eines Votivsteins: Sockel, Altarkörper und Aufsatz. Ihm fehlt die für den Aedicula-Altar kennzeichnende Nische mit dem Götterbild.

      • Weihestein

        Ist die ursprüngliche Form des steinernen Inschriftenträgers auf verschiedenen Gründen nicht mehr nachvollziehbar, wird er als Weihestein bezeichnet.

      • Tafel

        Es handelt sich bei der Inschriftenträgerform um eine Tafel, die aus verschiedenen Materialien bestehen kann.

      • Statuenbasis/Basis

        Der Inschriftenträger kann aufgrund seiner Form als Statuenbasis bezeichnet werden.

        • Bronzebasis

          Es handelt sich um die Basis einer kleinen Statue oder Statuette, die aus Bronze gemacht wurde und mit einer Inschrift versehen ist.

        • freistehende Figur

          Bei einer freistehenden Figur handelt es sich um eine Statue oder Statuette, d.h. um die vollplastische Darstellung im Gegensatz zu einer Darstellung in Relief.

          • Statue

            Es handelt sich um eine vollplastische Darstellung einer Figur, meist eines Götterbildes.

          • Statuette

            Es handelt sich um eine vollplastische Darstellung einer Figur, meist eines Götterbildes, die im Vergleich zur Statue deutlich kleiner ausfällt.

      • Bronzekästchen

        Der Inschriftenträger ist ein Kästchen aus Bronze, das vermutlich ein Weihegeschenk enthielt und außen mit einer Inschrift versehen wurde.

      • Bauinschrift

        Die Inschrift bezieht sich auf ein neu errichtetes bzw. wieder errichtetes Gebäude.

      • Guttus/Aryballos/Einhenkelkrug/Salbfläschchen

        Bei einem Guttus handelt es sich um ein Salbfläschchen (griech. auch Aryballos), d.h. eine kleine Gefäßform, in der wertvolle Essenzen verwahrt wurden. Meist besteht ein derartiges Gefäß aus Glas bzw. wie in unserem Fall aus Keramik. Eine andere Bezeichnung ist Einhenkelkrug.

    • Material

      Die Inschriftenträger bestehen aus verschiedenen Materialien. In unserem Fall gibt es drei Hauptkategorien, nämlich Stein, Metall und Keramik.

      • Metall

        Der Inschriftenträger ist aus Metall bzw. besteht aus verschiedenen Metallsorten. Dabei kann es sich um Metallplatten oder –gefäße handeln.

        • Bronze

          Der Inschriftenträger besteht aus Bronze bzw. hat Bronze-Applikationen oder eine Bearbeitung durch Bronze erfahren.

        • Silber

          Der Inschriftenträger besteht aus Silber bzw. hat Silber-Applikationen oder eine Bearbeitung durch Silber erfahren.

      • Stein

        Steinerne Inschriftenträger stellen die überwiegende Mehrheit in unserem Projekt da. Es können verschiedene Gesteinsarten unterschieden werden.

        • Kalkstein

          Der Inschriftenträger besteht aus Kalkstein und kann dementsprechend verschiedene farbige Abstufungen aufweisen. Kalkstein ist ein sehr variables Gestein und bezeichnet als Überbegriff Sedimentgesteine, die vorwiegend aus Calcit und Aragonit bestehen.

          • Blauer Kalkstein

            Der so genannte blaue oder schwarze Kalkstein bezieht sich auf eine bestimmte Gruppe von Steinweihungen, die aufgrund ihres Materials auch eine Bildarmut und besonders schlichte Form aufweisen.

        • Sandstein

          Der Inschriftenträger besteht aus Sandstein und kann dementsprechend verschiedene farbige Abstufungen aufweisen. Sandstein ist ein so genanntes klastisches Sedimentgestein, d.h. es ist aus unterschiedlich großen Mineral- und Gesteinsbruchstücken zusammengesetzt und weist einen Mindestanteil von 50% an Sandkörnern auf. Es entsteht durch die Verkittung oder Zementation von lockerem Sand und die Beimengung von verschiedenen Sedimentpartikeln.

        • Trachyt

          Trachyt bezeichnet ein vulkanisches Gestein, dessen Bezeichnung sich von der rauen Oberfläche herleitet, die ihm eigen ist.

        • Tuff

          Als Tuffstein wird lockeres und daher gut bearbeitbares Gestein bezeichnet, das vulkanischen, genauer eruptiven Ursprungs ist, und sich verfestigt hat.

      • Keramik

        Der Inschriftenträger ist ein Gefäß aus gebranntem Ton und wird gemeinhin als Keramik bezeichnet. Technisch gesehen handelt es sich hier auch nicht um eine Inschrift, sondern um eine Einritzung der Buchstaben in den lederharten Ton, noch vor dem Brand.

    • Erhaltungszustand

      Der Erhaltungszustand bezeichnet den Zustand nach der Auffindung bzw. in weiterer Folge den aktuellen Zustand und die Form des Vorhandenseins des jeweiligen Inschriftenträgers. Von dieser Kategorie ist die Rubrik Erhaltungszustand Inschrift zu unterscheiden, die sich auf die Beschaffenheit der vorhandenen Inschrift bezieht. In der aktuellen Kategorie liegt das Hauptaugenmerk auf dem Inschriftenträger.

      • Abschrift

        Das Objekt ist nur durch eine Abschrift auf uns gekommen, d.h. die Inschrift ist bekannt. Eventuell liegt auch eine Beschreibung der Objektgestaltung vor.

      • Umzeichnung

        Das Objekt ist in einer Umzeichnung überliefert, wodurch die Beschreibung der Gestaltung erleichtert wird, allerdings in einigen Fällen aufgrund schwerer Zerstörung oder des Verlustes seit der Auffindung nicht mehr überprüft werden kann.

      • Fragment

        Das Objekt ist nur mehr in einem oder mehreren Fragmenten bzw. Bruchstücken erhalten geblieben, d.h. in zerstörter Form.

        • größeres Fragment

          Es handelt sich um ein größeres Fragment des Objektes, auf dem die ursprüngliche Gestaltung einigermaßen nachvollziehbar ist.

        • kleineres Fragment

          Es handelt sich um ein kleineres Fragment eines Objektes, bei dem die ursprüngliche Gestaltung kaum bis gar nicht nachvollziehbar ist.

        • unzusammenhängende Fragmente

          Es handelt sich um mehrere Fragmente eines Inschriftenträgers, die im günstigen Fall das Gesamtbild der Gestaltung vermitteln, allerdings nicht aneinanderpassen.

      • vollständig

        Das Objekt ist vollständig in Aussehen und Gestaltung sowie Form erhalten.

      • weitgehend vollständig

        Das Objekt ist weitgehend vollständig, wenn nur kleine Ausbrüche oder Beschädigungen vorliegen, die jedoch Aussehen, Gestaltung und Form in ihrem Erkenntniswert nicht mindern.

      • größere Fehlstelle/n

        Das Objekt ist schwer beschädigt, in seiner Gestaltung und im Aussehen jedoch noch nachvollziehbar.

      • unklar

        Wenn das Objekt nicht greifbar oder verschollen ist, kann der Erhaltungszustand nicht eruiert werden.

      • verschollen

        Vom Inschriftenträger ist entweder kein Verwahrort bekannt bzw. ist bekannt, dass er verloren gegangen ist bzw. zerstört wurde (durch Kriegsschäden, bei Depot-Umsiedelungen etc.). In einigen Fällen existieren dennoch eine Abschrift und/oder Zeichnung davon, d.h. Informationen sind vorhanden, das Objekt jedoch selbst nicht mehr. Schwierig ist in diesem Zusammenhang die nicht mögliche Überprüfung des Objektes.

      • Brandspuren

        Einige Objekte zeigen verrußte Stellen, d.h. weisen damit auf einen Brand hin. Über deren Entstehung sind wir jedoch meistens im Unklaren.

      • eingemauert

        Der steinerne Inschriftenträger ist als Spolie in einem Gebäude verwendet worden und ist aufgrund der Umstände nach wie vor Teil des Gebäudes.

    • Ausführung

      Diese Rubrik beschränkt sich auf handwerkliche bzw. Bearbeitungsmerkmale an den Objekten selbst, die anders als die Beschreibungen des Erhaltungszustandes ihre Ursache in intentioneller Handlung durch menschliche Hand haben.

      • bemalt

        Der Inschriftenträger ist bemalt bzw. es haben sich Farbelemente am Inschriftenträger erhalten.

      • nachgezogen

        Die Inschrift ist antik oder modern farbig nachgezogen.

      • Graffitto

        Es handelt sich um eine (in diesem Fall in Ton) eingeritzter Inschrift.

      • Kursivschrift

        Es handelt sich um eine spezielle Form der Schrift, die besonders bei eingeritzten Inschriften (Graffitto) vorkommt.

      • versilbert

        Versilberung des Metalls

      • verzinnt

        Verzinnung des Metalls

      • Reparatur

        Einige Inschriftenträger wurden zerstört und bereits antik wieder repariert oder aber im Zuge ihrer Auffindung oder sekundären Verwendung.

        • Dübelloch

          Am steinernen Inschriftenträger ist ein Dübelloch vorhanden, weswegen eine Deutung als Statuenbasis etc. in Frage käme. Es könnte jedoch auch ein Hinweis auf Reparaturen am Objekt selbst sein.

        • Metallklammer

          Teilweise modern, teilweise antik und deuten auf Reparaturen hin.

    • Gestaltungsmerkmal

      Die Kategorie Gestaltungsmerkmal bezieht sich auf die handwerklich-künstlerische Ausgestaltung des Objektes. Diese beziehen sich überwiegend auf die steinernen Inschriftenträger und die bildhauerischen Varianten der Darstellung. Jedoch sind Bereiche wie Dekor auch für Inschriftenträger aus Metall oder Keramik wichtig.

      • Inschrift außerhalb des Inschriftenfeldes

        Eine Zeile oder ein Wort der Inschrift steht beabsichtigt (und somit hervorgehoben) oder unbeabsichtigt außerhalb des Inschriftenfeldes (darüber oder darunter).

      • Inschriftensammlung

        Es handelt sich um eine Sammlung von Weiheinschriften auf ein und demselben Denkmal.

      • glatt

        Es ist aus verschiedenen Gründen keine Art von Dekor, Reliefschmuck o.Ä. vorhanden.

      • Reliefschmuck

        Die Inschriftenträger verfügen über einen wie auch immer gearteten Reliefschmuck, der sich auf die Ausgestaltung von Relief- und Bildfeldern wie auch Nischen bei Aedicula-Altären beziehen. Releifschmuck äußerst sich in diversen Bildmotiven, die meist eine Kombination einzelner Elemente darstellen. Im Unterschied dazu bezeichnet der Begriff Reliefdekor alles, was in musterhafter Abfolge als Dekorelement gilt.

      • Rahmen

        Das Inschriftenfeld bzw. die Relieffelder sind durch einen Rahmen besonders am Stein gegliedert.

        • tabula ansata

          Hierbei handelt es sich um eine spezielle Form der Rahmung, die an die Form der römischen Militärdiploma angelehnt ist?

      • Zierleiste

        Das Inschriftenfeld ist an mindestens einer Seite mit einer Zierleiste versehen, die als Dekorelement zu sehen ist.

        • Perlstab

          Der Perlstab tritt bei einigen Steindenkmälern als besondere Form der Zierleiste auf.

      • Register

        Der Begriff bezeichnet die Einteilung von verschiedenen Bild-/Inschriftenfeldern in einer Abfolge. Meist bezieht sich diese Einteilung auf das Vorhandensein von zwei Darstellungsfeldern an den Schmalseiten der steinernen Inschriftenträger, die hier verschiedene Motive zeigen. Das Vorhandensein mehrerer Register kann, muss jedoch nicht, eine Rahmung des Bildfeldes bedingen.

      • Aufsatzschmuck

        Der Aufsatzschmuck bezeichnet Dekor und Gestaltung der Bekrönung eines steinernen Inschriftenträgers.

      • Pulvini

        Pulvini (auch Polster oder Voluten) bezeichnen die oft zu beiden Seiten des Aufsatzes vorhandenen Steinwülste. Meist kommen sie in Verbindung mit einem mittigen kleinen Giebel vor.

      • Opferschale

        Die Opferschale bzw. patera bildet den obersten Abschluss des Votivaltares. Während die Opferschale oder patera plastisch ausgestaltet sein kann, sind ebenso auch Vertiefungen in runder oder viereckiger Form sowie rechteckige Platten bekannt. Der Einfachheit halber werden diese formalen Unterschiede alle unter diesem Schlagwort versammelt.

    • Reliefdekor

      Reliefdekor bezeichnet im Unterschied zum hier verwendeten Terminus Reliefschmuck alles, was in musterhafter Abfolge als Dekorelement verwendet werden kann. Des Weiteren betrifft das Reliefdekor nur Elemente, die kein eigenständiges Bildmotiv bilden und daher nicht für eine Auswertung herangezogen werden. In unserem Fall beschränkt sich der Begriff Reliefdekor nicht nur auf Steinmaterial, sondern wird auch auf metallene Inschriftenträger angewandt. Diese sind jedoch in unserem Fall selten, daher finden sie sich auch hier eingeordnet.

      • Lineardekor

        Unter Lineardekor versteht man in diesem Fall jenes Dekor, das aus der Zusammenstellung von Linien und Formen gewonnen wird, die in keiner Weise pflanzlichen oder bildlichen Ursprungs sind.

      • Blattdekor

        Es handelt sich beim Blattdekor meist um stilisierte Abfolgen von Blättern oder Zweigen. Auch das oft als „Schuppenmuster“ in der Literatur bezeichnete Dekor an den Seiten der Pulvini wird hier als Blattdekor beschrieben, da es sich um eine enge Aneinanderreihung von Lorbeerblättern handelt.

      • Auge

        Es handelt sich um eine augenförmige Verzierung, die in unserem Fall an einer kleinen Metallplatte vorkommt.

      • Sonne

        Es handelt sich um eine halbrunde Darstellung mit mehreren Zacken, die in der Literatur gemeinhin als Sonnendarstellung benannt wird.

      • Dreieck

        Es handelt sich um eine Abfolge von Dreiecken, die so ein lineares Dekorelement bilden.

      • Palmette

        Bei einer Palmette handelt es sich in unserem Fall um eine stilisierte Darstellung eines Palmzweiges, die fächerartig und meist die Breite füllend ausfällt.

      • Punze

        Punzieren bedeutet das Anbringen einer Prägung auf Leder oder, wie in unserem Fall, auf Metall. Das Motiv wird in das Material hineingedrückt und ist als Negativ zu sehen. Die einfachste Form sind eingedrückte Punzen durch ein spitzes Werkzeug, die ein punktartiges Muster bzw. auch Buchstaben erzeugen.

      • Mäander

        Unter einem Mäander versteht man ein orthogonales Zierelement, das in Anlehnung an die Schlingen des Flusses Mäander in seinem Verlauf mit demselben Namen versehen wurde. Die gerundete Form dieses Tierelements wird als „Laufender Hund“ bezeichnet.

  • Bildbeschreibung
    • Frucht

      Unter dem Begriff Frucht werden nicht nur Feldfrüchte wie Kornähren, sondern auch Obstarten und Nüsse verstanden, sowie auch Baumfrüchte wie Pinienzapfen im weitesten Sinne. Die Darstellung von Früchten erfolgt sehr oft oben auf den angebrachten Opferschalen der Altaraufsätze bzw. als Befüllung von diversen Körben oder Schalen bzw. Vasen, als Opfergabe oder als Attribut eines/einer Opferdiener/in bzw. einer Gottheit dargestellt werden kann. Hier treffen also verschiedene Funktionalitäten zu, die auch alle an einem Objekt tatsächlich auftreten können.

      • Apfel

        Es handelt sich um eine runde größere Frucht, die meist in Körben oder Schalen als Opfergabe oder als Attribut einer Gottheit dargestellt wird.

      • Birne

        Birnen sind aufgrund ihrer Form in Relief wie auch am Dach der Altäre bzw. am Aufsatz dargestellt und klar zu identifizieren.

      • Nuss

        Als Nuss wird in der Literatur eine runde oft leicht längliche Frucht angesprochen – teilweise gibt es auch Überschneidungen mit der Deutung als Traube.

      • Kirsche

        Es handelt sich um eine runde kleine Frucht, die neben Äpfeln und Birnen auffallend klein ist und einzeln vorkommt, im Gegensatz zu Weintrauben, die meist als Traubenbündel dargestellt sind.

      • Pflaume

        Es handelt sich um eine runde, etwas kleinere Frucht im Vergleich zu einem Apfel. Auch sie kommt alleine vor, im Gegensatz zu Weintrauben, ist jedoch größer als eine Kirsche.

      • Weintraube

        Weintrauben kommen einzeln oder als Traubenbündel als Darstellung am Dach bzw. dem Aufsatz der Votivaltäre vor. Hin und wieder kommt es zu Überschneidungen mit der Deutung als Nuss.

      • Pinienzapfen

        Unter Pinienzapfen wird als archäologisch-kunsthistorischer Terminus die stilisierte Darstellung der Frucht einer Pinie verstanden. Generell tritt er sehr oft als bekrönender Inhalt eines Füllhorns auf.

      • Kornähre

        Kornähren treten wie der Pinienzapfen meist in Kombination mit einem Füllhorn auf, von dessen Rand sie herabhängen. Teilweise werden sie auch von den Matronen in den Händen gehalten. Es handelt sich um die stilisierte Darstellung von einfachen Kornähren.

    • Architektur

      Unter dem Begriff Architektur ist das Vorhandensein einer architektonischen Ausgestaltung der Aedciula bzw. Nische zu verstehen. Dazu zählen bestimmte Gebäudeelemente, die teilweise nur an der Front auftreten, teilweise jedoch dreiseitig bis rundumlaufend auf Votivsteinen zu finden sind.

      • Giebel

        Der Giebel schließt den Altar ab. Es handelt sich dabei oft nur um eine kleine Giebelspitze, die meist mit Rosettendekor versehen ist. In dieser Eigenschaft gehört der Giebel als Bestandteil auch zur Kategorie Architektur und bildet einen wesentlichen Teil der Bekrönung bzw. des Aufsatzschmuckes.

        • gebrochener Giebel

          Ein gebrochener Giebel, der in der Architektur auch als „gesprengter Giebel“ bezeichnet wird, weist ein hohles Giebelfeld auf. Der Mittelteil ist frei gelassen, teilweise weil hier auch andere Schmuckelemente wie z.B. ein Muschelschloss eingefügt werden.

      • Kapitell

        Bei einem Kapitell handelt es sich um den oberen Abschluss einer Säule/einer Halbsäule/eines Pilasters.

        • korinthisches Kapitell

          Das korinthische Kapitell bezeichnet eine Form des Kapitells und kann durch das Vorhandensein von akanthusartigen Blättern genau differenziert werden.

      • Säule

        Es handelt sich um eine runde und freistehende Stütze innerhalb der architektonisch gegliederten Nischengestaltung von rundem Grundriss. Sie kann in die Bestandteile Kapitell, Schaft und Basis eingeteilt werden.

      • Halbsäule

        Im Gegensatz zur freistehenden Säule bezeichnet die Halbsäule eine Säule, deren Schaft nur zur Hälfte aus der Wand hervortritt.

      • Pilaster

        Ein Pilaster ist eine freistehende Stütze mit quadratischem bzw. viereckigem Grundriss, der sich ebenfalls in Basis, Schaft und Kapitell gliedern lässt.

      • Muschelnische

        Unter einer Muschelnische ist ein Deckendekor zu verstehen. Die halbkuppelartige Nischendecke eines Aedicula-Altars ist in diesem Fall mit den Rippen einer Muschel gegliedert. Diese Rippen enden teilweise spitz, aber auch in knaufartigen Verdickungen. Der Rand der Muschel kann gelappt wie bei einer Blume ausfallen, gewellt oder aber regenschirmartig zwischen den Rippen eingespannt.

      • Muschelschloss

        Das Muschelschloss bezeichnet das Gewulst, in das die Rippen der Muschel aufgehen. In stilisierter Form sitzt es im Zentrum der halbkuppelartigen Nische und schließt die Decke ab. Oft kommt das Muschelschloss als Ausfüllung eines gebrochenen Giebels vor. Das Vorhandensein eines Muschelschlosses muss jedoch nicht unbedingt auch das Vorhandensein einer Muschelnische bedeuten.

      • kanneliert

        Als kanneliert beschreibt man die Gliederung von Säulen, Halbsäulen und Pilastern mittels vertikaler konkaver Furchen in verschiedenen Ausprägungen.

      • Tempelarchitektur

        Der Begriff Tempelarchitektur deutet darauf hin, dass sich am Votivstein auf drei Seiten bzw. auf allen vier Seiten (wenn der Stein rundansichtig war) architektonische Gliederungsmerkmale finden, die der jeweiligen Seite einen haus- bzw. tempelfrontartigen Eindruck geben. In diesem Fall ist das vermittelte Bild eines kleinen Tempelchens anzunehmen.

    • menschliche Figur

      Eine Darstellung eines Menschen kann aufgrund des Geschlechts, der Attribute, der Tracht und der Gestik weiter unterteilt werden. Auch Gottheiten finden sich unter den Motiven, daher ist hier eine weitere Unterscheidung zur Darstellung der in der Inschrift verehrten Gottheit (Götterbild) zu treffen, die in ihren Begrifflichkeiten durch die Beifügung (Götterbild) oder (Gottheit) unterschieden werden. In der Verschlagwortung wurde eine derartig feine Abstufung jedoch nicht weiterverfolgt, was u.a. benutzungs- bzw. übersichtstechnische Gründe hat.

      • Büste

        Eine Büste oder Brustbild zeigt eine menschliche Figur oder eine Gottheit von den Schultern bzw. der Brust aufwärts. In einem uns bekannten Fall erscheinen die dargestellten Gottheiten als Brustbilder.

      • männliche Figur

        Es handelt sich nach Gestalt und/oder Tracht um die Darstellung eines biologischen Mannes. Bei diesem kann es sich sowohl um einen Gott als auch um einen Sterblichen handeln.

        • Stifter

          Der Stifter tritt auf den Schmalseiten oder aber auch in der Nische selbst als Gegenpart der verehrten Gottheit auf. Ebenso scheint er in eigenen Opferszenen auf, die sich hin und wieder frontal als zweites Bildregister auf den Votivaltären findet.

        • Opferdiener

          Opferdiener fallen durch eine schlichte und einfache Bekleidung auf sowie durch ihre Attribute, zu denen Gefäße, Tücher, Werkzeuge, aber auch Opfergaben gehören.

      • weibliche Figur

        Es handelt sich nach Gestalt und/oder Tracht um die Darstellung einer biologischen Frau. Bei dieser kann es sich sowohl um eine Göttin als auch um eine Sterbliche handeln.

        • Stifterin

          Besonders in dem teilweise vorkommenden zweiten Bildregister an der Frontseite unter der Inschrift der Votivaltäre sind auch Frauen dargestellt, die nicht als Opferdienerin zu bezeichnen sind, sondern aufgrund ihrer Tracht als Ehefrau des Stifters bzw. als Stifterin dargestellt sind.

        • Opferdienerin

          Die Opferdienerin ist durch ihre schlichte und einfache Kleidung sowie ihre Attribute gekennzeichnet, zu denen Gefäße, Tücher, Werkzeuge und Opfergaben gehören.

        • Tänzerin

          Die Figur der Tänzerin tritt als Dekorelement an Pfeilern auf. In einigen Fällen sind sie nur leicht bekleidet oder nackt, weshalb sie aufgrund der Ikonographie als Mänade bezeichnet werden können.

          • Mänade

            Die Mänade ist aus dem dionysischen Gefolge bekannt und tritt als genauere Benennung der Tänzerin ebenfalls als Dekorelement auf Pfeilern auf.

    • Gottheit

      Unter dem Begriff Gottheit wird hier Bezug auf die Darstellung einer Gottheit auf den Schmalseiten der Votivaltäre genommen, bei der es sich jedoch nicht um die verehrte Gottheit handelt, die in der Nische dargestellt wird, sofern es sich um einen Aedicula-Altar handelt. Auch bei den Weihealtären ohne Götterbild finden sich Darstellungen der nicht verehrten Gottheiten auf den Steinen.

      • Götterbild

        Ein Götterbild bezeichnet in unserem Fall die Darstellung der in der Inschrift

      • Neptun

        Neptun als Meeresgott ist meist mit einem Dreizack, den er wie ein Zepter hält, einem Delphin sowie hin und wieder mit einem Schiffsbug oder einem Steuerruder dargestellt.

      • Hercules

        Hercules ist als Motiv meist durch die Keule und das Löwenfell als Attribut gekennzeichnet. Er kommt jedoch auch in verschiedenen Götterbild-Darstellungen vor, wo seine geläufigsten Attribute ebenfalls mit ihm vergesellschaftet sind.

      • Genius

        Ein Genius bezeichnet eine menschliche, männliche Figur, die meist aufgrund ihrer Darstellung mit einer nach oben oder nach unten gerichteter Fackel identifiziert wird.

      • Victoria

        Eine Victoria ist durch ihre Darstellung in meist halbschwebender Manier, das lange Gewand, sowie den Globus gekennzeichnet. In unseren Fällen treten die Victorien als zusätzliche Hervorhebung des Götterbildes auf.

      • Amor

        Amor tritt als kleiner geflügelter Junge auf, in unseren Fällen als zusätzliche Hervorhebung des Götterbildes bzw. als Motiv an den Schmalseiten der Steinaltäre.

    • Attribute bzw. Bildmotive

      Die Bezeichnung Attribut umfasst Dinge wie Tiere, die eine Gottheit als spezielles Markenzeichen wiedererkennbar machen. Meist gibt es mehrere typische Attribute für eine Gottheit. Diese Attribute können ebenso menschliche Figuren kennzeichnen, wie z.B. Opferdiener.

      • Vorhang

        Es handelt sich um ein Stück langen schwereren Stoffs, der meist auf der Rückseite einiger Altäre dargestellt ist. Der Behang kann an zwei oder drei Knäufen o.Ä. aufgehängt sein und

      • Globus

        Es handelt sich um einen runden, teilweise vollplastisch, teilweise nur in Relief ausgeführten Ball, der in der Verbindung mit Victorien oder Füllhörnern vorkommt. Vereinzelt ist er mit einem bandartigen Kreuz unterteilt.

      • Dreizack

        Der Dreizack gehört zu den prominentesten Attributen des Neptun und kommt in unserem Fall immer in Zusammenhang mit Neptun vor, der einige Male auf den Schmalseiten der Votivaltäre abgebildet ist.

      • Keule

        Die Keule gehört zu den prominenten Attributen des Hercules und ist sehr oft mit ihm als kennzeichnendes Objekt in Relief auf den Schmalseiten, wie auch als Attribut des Götterbildes in der Aedicula dargestellt. Auch Darstellungen der Keule alleine sind bekannt; in diesem Fall besteht der direkte Zusammenhang mit einer Herculesweihung.

      • Löwenfell

        Das Löwenfell ist eines der prominenten Attribute der Hercules und wird meist über seine Schultern, kapuzenartig am Kopf oder über seinen Arm heranhängend bzw. über die Keule gelegt dargestellt. Das Löwenfell verweist auf die Taten des Hercules, zu denen der Sieg über den Nemeischen Löwen gehört.

      • Palmzweig

        Der Palmzweig kann sowohl als Attribut als auch als Bildmotiv vorkommen und wird, wenn nicht von einer Figur getragen, auf den Schmalseiten der Votivaltäre dargestellt.

      • Schiff

        Bei einem Schiff handelt es sich meist auch um ein mit Ladung dargestelltes, bemanntes großes Boot, das auf den Handlungsbereich der Gottheit sowie auf das Erwerbsfeld des Stifters verweist. Meist wird es als Bildelement an den Reliefseiten dargestellt, aber auch in den teilweise an der Frontseite vorhandenen Bildregistern.

        • Handel

          Einige Darstellungen, die mit Schifffahrt assoziiert werden können, spielen sich im Umfeld von Handel und Warenvertrieb ab.

        • Schiffsruder

          Beim Schiffsruder handelt es sich um ein langes Ruder, das zum Fortbewegen des Schiffes benutzt wird (im Gegensatz zum für das Manövrieren des Schiffes notwendigen Steuerruders). Es wird teilweise wie ein Zepter von Gottheiten auf den Schmalseiten oder aber in der Aedicula-Nische gehalten.

        • Steuerruder

          Das Steuerruder kommt in unserem Fall sehr oft mit Neptun an den Schmalseiten oder in annähernd vollplastischer Darstellung als Attribut der Göttin Nehalennia im Götterbild der Nische vor. Auch als Dekorelement ist das Steuerruder vorhanden.

        • Schiffsschnabel

          Der Schiffsschnabel, der auch als Schiffsbug, Vordersteven etc. in der Literatur beschrieben wird, bezeichnet das vordere Ende eines Schiffes, das, ebenso wie Steuer- oder Schiffsruder, vor allem mit Meeresgottheiten (besonders Neptun) vergesellschaftet dargestellt wird.

        • Tau

          Es handelt sich um ein Stück Seil, bzw. in diesem Fall deutlich als Schiffstau identifizierbares Stück eines Seils, das mit einem Teil eines Schiffes verbunden ist.

        • Fass

          Dargestellte Schiffe bzw. Boote sind häufig mit Fässern kleinerer und größerer Ausführung beladen und verweisen indirekt auf das Betätigungsfeld des Stifters, das meist im Weinhandel zu suchen ist.

      • Flügelschuhe

        Flügelschuhe zählen zu den prominenten Attributen des Merkur und sind im Fersenbereich seiner Sandalen oder bloßen Füße als hier auswachsende Federn bzw. kleine Flügel dargestellt.

      • Flügelkappe

        Die Flügelkappe gehört gemeinsam mit den Flügelschuhen zu den kennzeichnenden Attributen des Merkur. Merkur trägt am Kopf eine Kappe bzw. eine helmartige Kappe, aus der zu beiden Stirnseiten Federn oder kleine Flügel auswachsen.

      • Geldbeutel

        Der Geldbeutel ist ebenfalls eines der bekanntesten Attribute des Merkur und kann vergesellschaftet mit ihm wie auch alleine als Bildmotiv auf. Es handelt sich dabei um einen Beutel, der mehr oder weniger unförmig gerundet vollgefüllt zu sein scheint.

      • Caduceus

        Unter dem Caduceus oder auch Hermesstab, aber auch Heroldsstab versteht man einen Stab mit zwei Flügeln, der vor zwei Schlangen mit einander zugewandten Köpfen umschlungen wird. Er wird jedoch auch rutenartig dargestellt. Dabei handelt es sich um einen Öl- oder Lorbeerzweig, dessen Enden zusammengebunden sind. Aber auch ein Kreis mit einem aufgesetzten Halbmond an einem langen Stab ist von der Form her bekannt. Der Heroldsstab gehört zu den bekanntesten Attributen des Merkur.

      • Zepter

        Ein Zepter ist meist ein langer Stab, der unterschiedliche Bekrönungen tragen kann und als Teil von Herrschaftsinsignien gilt. Das Zepter weist auf Regierungsgewalt hin. In unsrerem Fall handelt es sich bei einem Zepter um ein Machtinsignie einer Gottheit.

      • Peitsche

        Amor trägt in seiner Eigenschaft als Reiter von Meerestieren eine Peitsche mit sich.

      • Fackel

        Die Fackel ist das identifizierende Attribut des Genius und kann mit der Flamme nach oben bzw. nach unten gerichtet sein.

      • Füllhorn

        Das Füllhorn ist ein häufiges Bildmotiv an den Reliefseiten der Votivaltäre und meist mit verschiedenen Früchten dargestellt; so zählen der Pinienzapfen wie herabhängende Kornähren dazu, aber auch Äpfel und/oder Birnen. Hin und wieder wird es mit weiteren Elementen wie dem Globus vergesellschaftet. Bei einigen Götterbildern tritt das Füllhorn auch als Attribut in Erscheinung.

        • Füllhorn mit Blattkelch

          Das Füllhorn mit dem Blattkelch bezeichnet eine besondere Form des Füllhorns. Hierbei entwächst das Horn aus einem ein- oder zweiblättrigen Blattkelch, der die Symbolik für Fruchtbarkeit nochmals verstärkt.

        • Füllhorn überkreuzt

          Es handelt sich um die Darstellung auf einem Relieffeld. Die zwei Füllhörner sind überkreuzt dargestellt und werden in der Literatur auch als Doppelfüllhorn bezeichnet.

      • Obstkorb

        Bei einem Obstkorb handelt es sich sowohl um ein Attribut als auch ein Bildelement auf den Votivsteinen. So kann der Obstkorb als Opfergabe dargestellt sein, aber auch als identifizierendes Attribut einer Gottheit. Dabei steht er daneben am Boden. In den Händen wird, hier zur Anzeige des gegebenen Größenunterschiedes, eine Obstschale gehalten.

      • Obstschale

        Bei der Obstschale handelt es sich um ein in den Händen der betreffenden Person getragenes Attribut. Dies können Opferdiener/innen wie auch vorwiegend weibliche Gottheiten sein. Das Gefäß spielt in unserem Fall keine Rolle; so lassen sich zwar eine Vielzahl an Gefäßen mit und ohne Fuß bzw. korbähnlich oder nicht unterscheiden. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf die Kultinterpretation.

      • Gesicht

        Es handelt sich um die einfache Darstellung eines Gesichtes als Zierelement an den Pulvini.

      • Schmuck

        Das Schlagwort Schmuck bezeichnet anders als Schmuckgegenstand nicht den Inschriftenträger, sondern tatsächlich das Vorhandensein von einer wie auch immer gearteten Variante von Schmuck, der von Personen getragen wird.

        • Halskette

          Als Halskette wird ein Schmuckstück definiert, das von einer Person um den Hals getragen wird. Dabei kann es sich um dickere, reifenartige, aber auch um dünnere bandartige Halsketten handeln. Meist sind diese mit einem Anhänger versehen.

          • Lunula

            Unter Lunula ist ein Lunula-Anhänger zu verstehen, der gut erkennbar an einer Halskette vorwiegend von Göttinnen in diversen Götterbilddarstellungen getragen wird. Es handelt sich dabei um einen sichelmondförmigen Anhänger, der sich mehr oder weniger krümmt.

        • Nadel

          Der Begriff Nadel bezieht sich in unserem Fall auf das Vorhandensein einer gut erkennbaren und auffälligen Nadel, die die so genannte ubische Haube bzw. „Matronenhaube“ an einer Seite auf Jochbeinhöhe zu befestigen scheint. Auffallend ist der ausgeprägt gestaltete Kopf der Nadel.

      • Ährenbüschel

        Bei einem Ährenbüschel handelt es sich um ein Attribut von Gottheiten. Meist ist jedoch nicht zwischen einem Büschel aus Ähren oder einem Blumenstrauß zu unterscheiden.

      • Blumenstrauß

        Bei einem Blumenstrauß handelt es sich um ein Attribut von Gottheiten, das jedoch teilweise nicht von der Darstellung von Ährenbüscheln zu unterscheiden ist.

      • Gebäude

        Bei einem Gebäude handelt es sich um ein in einer Reliefszene dargestelltes Bauwerk. Dabei kann es sich auch um Tempel o.Ä. handeln. Gebäude dienen in diesem Fall der Hintergrundgestaltung einer Reliefszene.

      • Thron

        Bei einem Thron handelt es sich um eine prominent ausgestaltete Sitzgelegenheit, die mit einem Götterbild verknüpft vorkommt. Die Sitzgelegenheit der betreffenden Gottheit fällt dabei durch das Vorhandensein von Arm- und Rückenlehne auf.

      • Bank

        Die Bank bezeichnet die gemeinsame Sitzgelegenheit, die sich bei Götterdarstellungen bzw. bei den Götterbildern besonders der Matronae findet. Hierbei thronen die Gottheiten alle gemeinsam (Dreizahl) auf einer durchgehenden Bank und nicht jede/r auf ihrem/seinem eigenen Thronsessel.

      • Podest

        Bei einem Podest handelt es sich um ein teilweise bei menschlichen Figuren an den Reliefseiten vorkommendes Bildelement, das ein Relieffeld zusätzlich gliedern kann, da ein gewisser Teil als Standbühne für die dargestellte Person gilt. Das Podest kommt jedoch als größere stufenartige Erhebung im Zusammenhang mit Götterbildern vor. Teilweise ist am Podest auch eine Inschrift außerhalb des Inschriftenfeldes angebracht.

      • Opferszene

        Eine Opferszene bezeichnet in unserem Fall eine Darstellung eines Opfers, durchgeführt von einer Person, meist im Beisein von weiteren Personen bzw. den angesprochenen Gottheiten. Meist handelt es sich dabei um dargestellte Szenen in einem zweiten Bildregister an der Frontseite von Votivsteinen, die mehrere Personen um einen Altar versammelt zeigen, an dem gerade die Libation etc. ausgeführt wird.

        • Altar

          Viele Opferszenen zeigen eine Anordnung von Personen rund um einen (meist zentral) dargestellten Weihealtar. Dieser ist in einer einfachen rechteckigen Form gehalten und wird sehr oft in schräger Ansicht dargestellt. Hier vollzieht der Stifter/dies Stifterin die Libation.

        • Kultmahl

          Das Kultmahl bezieht sich auf die Interpretation des sehr oft dargestellten Tisches mit Opfergaben und verschiedenen Gefäßen. In weiterer Folge beziehen sich diese Darstellungen nicht nur auf die angedeutete Opferszenerie sondern auch auf das Mahl in kultischem Zusammenhang.

        • Tisch

          Meist handelt es sich um das Motiv eines dreibeinigen Tisches, der mit diversen Opfergaben und Gefäßen ausgestattet ist und das Kultmahl bzw. eine Opferszene an die betreffende verehrte Gottheit darstellt.

        • Libation

          Bei der Libation handelt es sich um das Ausgießen einer Trankspende, meist über dem Feuer auf einem Opferaltar. Sehr oft wird diese Handlung auf den teilweise vorhandenen Opferszenen der Votivaltäre dargestellt.

        • Thymiaterion

          Beim Thymiaterion handelt es sich um ein kunstvoll ausgestaltetes fast kandelaberartiges Räuchergefäß, auf dem man Weihrauch bzw. andere Gaben verbrennt. Dargestellt wird das Thymiaterion häufig in Zusammenhang mit der Libation.

      • Opfergabe

        Unter Opfergabe wird allgemein jeder Gegenstand verstanden, der einer Gottheit angetragen wird. Dazu zählen nicht nur sehr oft dargestellte Obstschalen und/oder Obstkörbe bzw. andere Gefäße mit Obst, sondern auch Opferbrote, Opfertiere etc.

        • Brot

          Unter dem Schlagwort Brot wird speziell Opferbrot verstanden, da sich auf den Reliefszenen der Votivaltäre wie auch teilweise auf deren Aufsätze Objekte finden, die in ihrer Darstellung einem Brotlaib ähneln.

      • Opfergerät

        Unter Opfergerät wird jedes Utensil verstanden, das in Zusammenhang mit dem Opfer, den Opferdienern usw. gestellt werden kann bzw. von diesen verwendet wird.

        • Opferschale

          Bei der Opferschale oder auch Patera handelt es sich um eine Schale, die speziell im Zusammenhang mit der Libationverwendet wird. Meist dient sie dazu Wein o.Ä. auszugießen. In der Mitte weißt sie meistens eine knubbelartige Erhöhung auf. Ein weiterer Begriff, der in der Literatur dafür verwendet wird, ist Omphalos.

        • Tuch

          Das Tuch wird hauptsächlich von Opferdiener/Innen über der Schulter oder den Unterarm gelegt bzw. in der Hand getragen. Teilweise wird es in der Literatur auch als Schleier bezeichnet. Es dürfte für eine Verwendung während der Opferhandlung bestimmt gewesen sein.

        • Kiste

          Es handelt sich um eine längsrechteckige Darstellung eines Behälters, der von Opferdienern getragen wird oder unter Tischen mit Mahldarstellungen steht.

        • Gefäß

          Unter dem Schlagwort Gefäß sind verschiedene Arten von Behältern verschiedenster Dinge versammelt. Meist kommen sie im Zusammenhang mit dem Opfer vor, jedoch auch als Bildmotiv oder Bildelement auf den Reliefseiten der Votivaltäre. In unserem Fall befinden sich auch Gefäße in der Gruppe der Inschriftenträger – da es sich dabei jedoch nur um einige wenige Fälle handelt und es der Überschaubarkeit nicht dienlich wäre, wurde auf eine zweite Gefäßkategorie als Inschriftenträger verzichtet.

          • Vase

            Unter einer Vase wird ein kunstvoll gestaltetes und aufwändiges Gefäß verstanden, das meist doppelhenkelig, mit schön geformtem Standfuß und geripptem Körper dargestellt wird (und von der real annehmbaren Form her nicht unbedingt aus Ton, sondern viel eher aus Metall gearbeitet gewesen sein müsste). Meist ist diese Vase auch mit großen runden Früchten gefüllt.

          • Kantharos

            Kantharos bezeichnet ein becherartiges Trinkgefäß, das meist an der Lippe ansetzende hochgezogene Henkel zu beiden Seiten besitzt. Der Kantharos gilt u.a. als Attribut des Dionysos, und wird im römischen Kontext häufig in Zusammenhang mit Opfern dargestellt.

          • Korb

            Der Korb kommt in Zusammenhang mit den Obstkörben vor, die sowohl als Opfergaben als auch als Attribute für einzelne Gottheiten, d.h. der Matronen und der dea Nehalennia, dargestellt sind. In vielen Fällen ist der Korb so gestaltet, dass das Geflecht einwandfrei erkennbar ist und daher mit Sicherheit von einem Korb oder Körbchen gesprochen werden kann. Meist ist der Korb mit Früchten gefüllt.

          • Eimer

            Beim Eimer handelt es sich um ein von der Form her meist eckig gearbeitetes (aber auch gerundet möglich) Gefäß, in den meisten Fällen mit einem Tragehenkel versehen. Der Eimer findet sich meist unter den dargestellten Tischen, d.h. im Zusammenhang mit den vorhandenen Bildverweisen auf das Kultmahl bzw. das Opfer.

          • Kästchen

            Das Kästchen bezeichnet einen eckigen, geschlossenen Gegenstand, der sowohl unter den Tischen als Bildelement stehend wie auch von Opferdienern bzw. am Opfer teilnehmenden Personen in den Händen gehalten wird. Vermutlich diente es zur Verwahrung von Weihrauch o.Ä. und ist daher mit dem Opfer vergesellschaftet.

          • Schale

            Unter einer Schale werden flachere Behältnisse verstanden, die zur Aufbewahrung von Früchten etc. dienen. Ob die Opfergaben in Schalen, Körben o.Ä. aufbewahrt wurden, hat keinerlei kultischen Unterschied zur Folge. Auch Teller oder Platten werden als (flache) Schale angesprochen. Meist finden sich Brot oder Fleisch bzw. andere Opfergaben darauf dargestellt.

          • Griffschale

            Es handelt sich um ein Gefäß, das mit einem langen Griff (ähnlich einem Schöpflöffel) versehen ist. Es wird zum Schöpfen von Wein o.Ä. verwendet und kommt als Attribut bei Opferdienern/-dienerinnen vor.

          • Kanne

            Es handelt sich um ein gro0es Gefäß, das zum Ausschenken von Flüssigkeiten gedacht ist. Meist besitzt es einen großen Henkel an der Seite und taucht immer im Zusammenhang mit Opferszenen auf.

          • Kasserolle

            Eine Kasserolle ist ein hochwandiger bzw. steilwandiger Topf mit einem langen Griff. Auch dieses Gefäß ist mit Opfer- bzw. Mahldarstellungen vergesellschaftet.

          • Kelch

            Es handelt sich um ein Trinkgefäß mit hohem Fuß.

      • Messer

        Es handelt sich um die Darstellung eines Schneidewerkzeuges, das mit Darstellungen von Opferszenen bzw. Kultmählern vergesellschaftet vorkommt.

      • Pflanzenornament

        Bei Pflanzenornamenten handelt es sich um teilweise besonders stilisierte Bildelemente, die vor allem auf den Reliefseiten der Votivaltäre vorkommen, jedoch auch als Dekor für Pilaster oder andere Architekturelemente herangezogen werden.

        • Ranke

          Es handelt sich um eine pflanzliche Ranke, die vorerst nicht weiter identifiziert wird oder werden kann.

        • Akanthus

          Aufgrund der distelähnlichen ausgefransten Blätter kann man auf eine Akanthusranke rückschließen.

        • Weinrebe

          Eine Weinrebe ist unter den Pflanzenornamenten zwar auch rankenartig ausgeführt, anhand der Blattform und der vorhandenen Früchte ist jedoch klar, dass es sich um die Darstellung einer Rebe handelt.

        • Teller aus Blattkelch

          Hierbei handelt es sich um eine stilisierte Blätterranke – teilweise mit Akanthusblättern, aus deren Mitte auf langem schmalen Fuß ein oben meist über die gesamte Bildbreite gehender flacher Teller entwächst, auf dem meist große, runde Früchte dargestellt werden.

        • Gefäß aus Blattkelch

          Es handelt sich um eine stilisierte Ranke, aus der ein Gefäß (kelchähnlich) entspringt. Meist ist es noch mit Früchten bekrönt.

        • Rosette

          Hierbei handelt es sich um ein blumenartiges stilisiertes Dekorelement, das sich besonders häufig in den Giebelfeldern findet sowie an der Vorderseite der Pulvini.

        • Blüte/Blume

          Meist handelt es sich um vier- oder mehrblättrige Blüten, die von Füllhörnern herabhängen oder bei Pflanzenornamenten als Element vorkommen. In besonders stilisierter Form versteht man hier auch eine Rosette darunter, wie sie z.B. an der Frontseite der Pulvini immer wieder erscheint.

      • Blattornament

        Bei einem Blattornament handelt es sich um einzelne Blätter bzw. Rankenelemente, die aus großen Blättern bestehen.

      • Baum

        Der Baum ist ein besonders häufiges Motiv an den Reliefseiten der Votivaltäre und kann in verschiedenen Qualitätsstufen und Varianten vorkommen. Die Identifizierung als Baum wird am Vorhandensein von Stamm und Krone bzw. Zweigen festgemacht.

        • Laubbaum

          Es handelt sich aufgrund der erkennbaren Blätter um einen Laubbaum.

          • Lorbeer

            Aufgrund der länglichen und spitz zulaufenden Blätter, die teilweise dazwischen mit kleinen runden Früchten versehen sind, werden derartig dargestellte Laubbäume als Lorbeerbaum bezeichnet.

          • Apfelbaum

            In nur einem uns bekannten Fall ist ein Apfelbaum dargestellt. Dieser bildet den Hintergrund zu einer Herculesdarstellung, die den Helden beim Pflücken der Äpfel der Hesperiden zeigt.

          • Eiche

            Anhand der feststellbaren Blattform des dargestellten Laubbaumes handelt es sich um eine Eiche.

      • Zweig

        Es handelt sich um eine dünne astartige Ausführung mit Blättern, die anstatt eines Baumes als Bildmotiv dargestellt sind.

      • Blatt

        Es handelt sich um einen Teil einer Pflanze. In einigen Fällen ist kein Baum als Bildmotiv in Relief dargestellt, sondern nur ein Zweig mit einzelnen Blättern bzw. ein einziges Blatt.

      • Kranz

        Es handelt sich um ringförmig zusammengefügtes pflanzliches Material wie Zweige oder Blätter, die als Zierlement oder alleinstehendes Bildelement vorkommen. Eine besondere Form davon ist der Ehrenkranz, der als alleinstehendes Bildelement vorhanden ist.

        • Ehrenkranz

          Der Ehrenkranz bezeichnet einen aus Blättern bzw. Zweigen bestehenden Kranz mit Schleifen am unteren Ende. Auch Rosetten oder Blüten kommen als Schmuckelement vor.

      • Band

        Bänder schmücken wie schleifenartig teilweise Globen, aber auch Ehrenkränze, bzw. als Girlanden Altäre.

      • Girlande

        Girlanden sind sehr oft als Bildelement auf den Reliefseiten der Votivaltäre dargestellt. Dabei sind sie z.B. über oder an einem ebenfalls in dem Motiv dargestellten Altar befestigt bzw. werden von Opferdiener/Innen gehalten. Es handelt sich um lange Wülste, die am Ende dünnere Stricke aufweisen.

      • Bühnenmaske

        Es handelt sich um ein Dekorelement, das in einigen Bildmotiven als Gegenstand sowie als Füllelement alleine in Relieffeldern dargestellt ist.

      • masque feulliagé

        Es handelt sich um ein aus Blättern gebildetes Gesicht, das als Dekor- bzw. Füllelement in Relieffeldern auftritt.

      • Schild

        Der Schild tritt in verschiedenen Ausformungen als Dekor- bzw. Bildelement auf.

        • Pelta

          Hierbei handelt es sich um ein Dekor- bzw. Bildelement, das von seiner Form her an den Amazonenschild erinnert.

      • Tier

        Unter dem Schlagwort Tier werden sowohl tierische Begleiter von Gottheiten sowie Opfertiere und generell Tiere als Bildmotiv verstanden. Auch hier greifen die funktionalen Unterteilungen teilweise ineinander über und wurden daher auch im Sinne der Übersichtlichkeit gemeinsam in dieser Gruppe zusammengefasst.

        • Hund

          Der Hund taucht in unserem Fall als Begleiter einer Gottheit auf, für dea Nehalennia. Meist handelt es sich um einen größeren sitzenden oder liegenden Hund, teilweise trägt er ein Halsband.

        • Widder

          Der Widder taucht in unserem Fall als Begleiter des Merkur auf und ist meist in normalem Größenverhältnis zur oft stehenden Gottheit dargestellt.

        • Vogel

          Sehr häufig sind Vögel als Bildelemente auf den Reliefseiten der Votivaltäre dargestellt. Meist sind sie mit Darstellungen von Füllhörnern, Girlanden, Opferszenen etc. vergesellschaftet und erzeugen eine zusätzliche idyllische bzw. paradiesische Note in der Bildkomposition.

          • Geflügel

            Es handelt sich um eine nicht näher erkennbare Opfergabe, bei der es sich vermutlich um ein geflügelartiges Tier, möglicherweise ein Huhn, handeln könnte.

          • Pfau

            In einigen Fällen können die dargestellten Vögel aufgrund ihrer langen Hälse und des langen Schweifes als Pfau identifiziert werden.

          • Hahn

            Der Hahn tritt als Begleiter des Merkur in Erscheinung und ist meist mit dem Widder in der gemeinsamen Darstellung mit der Gottheit vergesellschaftet.

        • Schildkröte

          Die Schildkröte tritt ebenfalls als Begleittier des Merkur in Erscheinung und findet sich gemeinsam mit Widder und Hahn neben der Gottheit.

        • Kerberos

          Kerberos ist an der Seite des Götterbildes des Hercules zu sehen und wird von diesem an einer Leine gehalten. Er kann aufgrund seiner drei Köpfe eindeutig erkannt werden und verweist so auf die Taten des Hercules.

        • Opfertier

          Bei einem Opfertier handelt es sich um ein im Kult für die betreffende Gottheit dargebrachtes Tier, das durch Schlachtung und anschließende Verkochung des Fleisches für die Kultgemeinde zum Kultmahl führt und gleichzeitig als Gabe an die Gottheit dient.

        • Fisch

          Der Fisch erscheint als Opfertier, aber auch als tierischer Begleiter. Als nicht näher identifizierbarer Fisch findet er sich nur als Opfertier auf einem Votivaltar als „versteinerte Opfergabe“ dargebracht.

          • Delphin

            Der Delphin kommt als Begleiter des Gottes Neptun vor und wird häufig von ihm entweder in einer Hand gehalten oder schlängelt sich um den Dreizack des Meergottes. Auch als Zierelement an Bänken bzw. Sitzgelegenheiten von Gottheiten ist er anzutreffen.

        • Schwein

          Das Schwein taucht auf einigen Reliefszenen auf und ist unverkennbar als Opfertier behandelt.

        • Tierkopf

          Einige Darstellungen von Tischen, die dem Opfer und dem Kultmahl zugeordnet werden, zeigen neben weiteren Gefäßen und anderen Opfergaben Tierköpfe als Elemente.

          • Hundekopf

            Einige Darstellungen auf Tischen, die mit dem Opfer und dem Kultmahl in Zusammenhang stehen, werden als Tierkopf bzw. genauer als Hundekopf gewertet. Da es teilweise nicht möglich ist, genauere Unterscheidungsmerkmale zu erkennen, muss diese Interpretation so stehen gelassen werden. Es ist nicht auszuschließen, dass auch Hunde als Opfertiere in unserem Forschungsgebiet Verwendung fanden.

          • Schweinekopf

            Einige Darstellungen auf Tischen, die mit dem Opfer und dem Kultmahl verbunden werden, sind als Tier- bzw. genauer als Schweinekopf zu deuten. Da das Schwein auch von Darstellungen bekannt ist, in dem es als Opfertier charakterisiert ist, kann man durchaus annehmen, dass dem Kopf ebenfalls besondere Bedeutung beigemessen wurde.