Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

(Fürst-)Erzbischof Andreas II., Salzburg

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Hauptsiegel

Datierung: 1951-09-22

Foto 1: Feiner Martin

Foto 2: Feiner Martin

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen geteilten Schild, oben gespalten, vorne in Gold ein rot gezungter schwarzer Löwe, hinten in Rot ein silberner Balken (Erzbistum Salzburg), unten in Silber ein grüner Schildfuß mit silbernem Wellenbalken, aus dem drei Schilfrohre emporwachsen (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Doppeltes Vortragekreuz pfahlweise in der Mitte hinter dem Schild, schräggekreuzt hinter dem Schild Schwert rechts und Pedum links, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden zehn Quasten (1:2:3:4), Pallium mit fünf bestickten Kreuzen unter dem Schild, darunter auf Schriftband der Wahlspruch des Erzbischofs: SERVUS JESU CHRSTI, dahinter hermelingefütterter Wappenmantel unter Fürstenhut.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:+ ANDREAS D(ei) . G(ratia) . PRINC(eps) . ARCHIEP(iscopus) . SALISB(urgensis) . SED(is) . AP(ostolicae) . LEGAT(us) . NAT(us) . GERM(aniae) . PRIMAS .
Übersetzung:Andreas von Gottes Gnaden Fürsterzbischof von Salzburg, Legatus Natus des Apostolischen Stuhls, Primas Germaniae
Aufschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:SERVUS JESU CHRISTI
Übersetzung:Diener Jesu Christi
Materialität
Form:rund
Maße:44 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Farbstempel
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

(Fürst-)Erzbischof

Andreas II. Rohracher der Erzdiözese Salzburg

1943-05-01 bis 1969-06-20

Als Gurker Weihbischof wurde er am 3.2.1943 vom Salzburger Metropolitankapitel zum Erzbischof von Salzburg gewählt, seine Translation erfolgte am 1.5.1943. Im Jahr 1951 musste er den Titel des Fürsterzbischofs ablegen. Am 20.6.1969 resignierte er.

Aufbewahrungsort:

Michaelbeuern, Stiftsarchiv

Michaelbeuern - Benediktiner, K 41b

Urkunde, 1951-09-22, Salzburg

Kommentar: Siegelstempel erhalten im Archiv der Erzdiözese Salzburg, Siegelstempelsammlung, Handstempel aus Gummi

Literatur

Hans Spatzenegger–Franz Ortner, Art. Rohracher, Andreas. Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder: 1945–2001 hg. Erwin Gatz (Berlin 2002) 484–487.

Hans Spatzenegger, Die Wappen der Salzburger Erzbischöfe seit der Säkularisation. MGSLK 122 (1982) 417f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz