Dialect Cultures

Datenbank bairisch-österreichischer Mundartkunst vor 1800

Originaltitel: Gesammelte Lieder / In ländlicher Bauernsprache nebst einigen in Hochdeutscher Sprache / von / Pater Maurus Lindemayr / Profess: von dem löb. Stift und Kloster Lambach und Pfarrer zu Neukirchen. / Nebst einem Anhang / der Lieder von seinem Bruder Peter Gottlieb Lindemayr Stadlschreiber im Salz / Transportstadl nächst Lambach / mit / Einigen ihrer Durcharbeiter und Vorgänger
Typus: Handschrift
Herausgeber: Schreiber: Johann Hammerschmidt
Entstehungszeitraum: 1813 - 1820
Standort: Oberösterr. Landesmuseum
Varianten:
Kommentar:

Aus einem Brief des Scharnsteiner Hofschreibers Johann Hammerschmidt vom 8. März 1813 an den Lambacher Stiftsschaffner (zu dieser Zeit Koloman Fellner!) mit der Bitte um einige biographische Informationen wissen wir von seinem ambitioniertem Versuch, die „bäurischen“ Lieder Maurus und Peter Gottlieb Lindemayrs mit „zur buchstäblichen Übersetzung überdies noch erforderlichen erklärenden Anmerkungen“, „Biographischen Notizen“ sowie einer Übertragung der Arien „auf das Forte piano“ möglichst rasch in den Druck zu bringen. Noch 1819 rechnete Hammerschmidt mit einer baldigen Veröffentlichung, denn als er um Beiträge für die von Joseph Sonnleithner initiierte Volksliedsammlung gebeten wird, sendet er zwar zwei bekannte Arbeiten Lindemayrs (vgl. S. 393f.) nebst Regeln der Dialekttranskription ein, den Rest aber behält er sich für sein Buch vor. Warum dieses letztendlich nie zustande kam, ist nicht gänzlich geklärt. Vielleicht fehlte es in den Zeiten des metternichschen Zensursystems an einem Buchdrucker, der es gewagt hätte, das mit Derbheiten, Herrschaftskritik und Verunglimpfungen nicht kargende Gesamtwerk zu verlegen, vielleicht hatte er auch von den Vorbereitungen Fellners zu einer eigenen Gesamtausgabe erfahren. Möglicherweise aber stand sich Hammerschmidt selbst im Weg mit seinem Anspruch, in seiner Edition eine lautgetreue Umsetzung der oberösterreichischen Mundart zu liefern. Zunächst versuchte er dies offenbar allein mit dem zur Verfügung stehenden graphischen Material, mit zum Teil seltsam anmutenden Vokalhäufungen, um Diphthonge oder Liquidenvokalisierung wiederzugeben (so wird etwa ‚ai’ für den Diphthong oá durch ‚oai’ ersetzt). In einem zweiten Schritt schließlich entwarf Hammerschmidt ein ausgeklügeltes System an Superskripten, mit denen sich die lautlichen Merkmale adäquat erfassen ließen. Für den an den Liedern interessierten Leser freilich stellte diese Sonderzeichenhäufung eine nicht unbedeutende Hemmschwelle dar und kaum ein Verleger wird Verständnis gezeigt haben für diese wissenschaftlich redliche, aber an den Bedürfnissen des Markts vorbeigehende Transkriptionstechnik.
Sichtlich noch aus der ersten Phase seines Veröffentlichungsprojekts stammt das Manuskript 281 der Bibliothek der Oberösterreichischen Landesmuseen, das wie C vom Eferdinger Kunsthändler Wilhelm Runge angekauft wurde und nun durch Schriftvergleiche und Papierbestimmung eindeutig Hammerschmidt zugeordnet werden konnte. Es handelt sich offenbar um jene Handschrift, die der Hofschreiber zunächst als Druckvorlage vorgesehen hatte, ehe ihn grundsätzliche Fragen der Schreibung zu Modifikationen zwangen. Neben den Mundartliedern finden sich die „buchstäblichen Übersetzung‹en›“ (wobei es sich hier weniger um Übersetzungen als um simple ‚Verhochdeutschungen’ des Mundartmaterials handelt) und vereinzelt Worterklärungen am Seitenende. Auch der Titel steht im Einklang mit den Angaben aus dem Jahr 1813.

Die über einen längeren Zeitraum hin zusammengestellte und mehrfach überarbeitete Sammlung fußt (wie u.a. das Inhaltsverzeichnis zeigt) auf zumindest sechs verschiedenen umfangreichen Vorlagen: Neben einem eigenen Liederbuch führt Hammerschmidt noch ein Lambachisches (das aus dem Umkreis P.G. Lindemayrs zu stammen scheint), ein Langerisches und ein Wengerisches (möglicherweise aus dem Nachlass des ehemaligen Garstener Kapitularen P. Joseph Wenger, 1737-1811) an; zwei weitere Sammlungen bleiben ungenannt, Lieder daraus sind aber mit Seitenzahlen den jeweiligen Abschriften im Ms 281 zugeordnet. Darüber hinaus verfügte der Hofschreiber offenbar über ein noch umfangreicheres Liederkonvolut, woraus er seine erste Sammlung (zumindest drei Hefte) zusammenstellt. Und für etwaige weitere Funde im Zuge seiner jahre-, wenn nicht jahrzehntelangen Recherchen hatte Hammerschmidt immerhin noch einen unbeschriebenen Quaternio angefügt. Man geht deshalb wohl nicht fehl, wenn man in Fragen der Authentizität und Autorzuordnung dem Urteil Hammerschmidts einige Bedeutung beimisst.
Zunächst übernahm Hammerschmidt in seiner Niederschrift die Schreibgewohnheiten seiner Quellen offensichtlich sehr genau. Erst gegen Ende der Handschrift ersetzt er sie, zumal im Diphthongbereich, zunehmend mit seiner eigenwilligen Transkription, die er in einer Korrekturschicht auch bei den übrigen Liedern zur Anwendung bringen will. Da seine umfangreichen Überarbeitungen die Reinschrift jedoch beinah unleserlich werden lassen, stellt er diese nach einem Drittel des Korpus wieder ein. Gut möglich, dass er seine Vorstellung in einer weiteren Sammelhandschrift schließlich realisierte, Hinweise dafür finden sich in den Querverweisen, die er nachträglich neben die Titel dieser Sammlung sowie der Handschrift K setzte. Doch hat sich diese Abschrift – soweit bislang bekannt – nicht erhalten. Im Folgenden werden die Incipits der Lieder – soweit rekonstruierbar – in der ursprünglichen Fassung, nicht in der lautschriftlich überarbeiteten Form angeführt. Bei doppelter Titelgebung wird der erstgewählte wiedergegeben. Die Vertonungen finden sich in den Notenheften P. Ernest Frauenbergers (s.u.).

Inhalt:
1.     Klagen des Baurns (Hänts Baurn, wer hätts glaubt vor 50 Jahren) [f. 8v-13r, S. 1-10, 14 Strophen ohne Melodie]
2.     Das neue Luterthum (Wie lusti gehts iezt auf dä Welt) [f. 13v-19r, S. 11-23, 16 Strophen ohne Melodie]
3.     Der Baurnknecht (So gar vätoifelt schlecht) [f. 19v-21r, S. 24-27, 7 Strophen ohne Melodie]
4.     Der kranke Bauer (Hänts ist denn kai Docktä anz’kemä) [f. 21v-24r, S. 28-33, 7 Strophen ohne Melodie]
5.     Der geneckte Bauer (Wann dä Baur Händl hat, und Keyerey) [f. 24v-26r, S. 34-37, 4 Strophen ohne Melodie]
6.     Die Hexe (Mit där Ofngabel fahrt mei Muedä) [f. 26v-28r, S. 38-41, 4 Strophen ohne Melodie]
7.     Die bösen Zeiten (Mein Endl hat’s längst prophezeiht) [f. 30v-32r, S. 42-45, 6 Strophen ohne Melodie]
8.     Der in Himel reisende Bauer (So bhüt di Gott! du eitli Welt) [f. 32v-34r, S. 46-49, 6 Strophen ohne Melodie]
9.     Der Kalender (I waiß nöt, was mär iezund habm) [f. 34v-39r, S. 50-59, 14 Strophen ohne Melodie]
10.     Das Stempellied (Das denkt niemd in hundert Jahren) [f. 39v-43r, S. 60-67, 15 Strophen ohne Melodie]
11.     Die Schlosser (Wernd Maista und d’Gsölln affrondiert) [f. 43v-45r, S. 68-71, 6 Strophen ohne Melodie]
12.     Das Schazgraben (I kann mäs unmöglä nöt denka) [f. 45v-47r, S. 72-75, 8 Strophen ohne Melodie]
13.     Das Stadtleben (Sagn allweil von Stadtlöbm) [f. 47v-49r, S. 76-79, 5 Strophen ohne Melodie]
14.     Der Martini Traum (Fertn in Hörigst hibsch spat um Martini) [f. 49v-52v, S. 80-86, 9 Strophen ohne Melodie]
15.     Hochzeitlied (Brüeda! fühlts enk enkgri Glösa) [f. 53r-55r, S. 87-91, 7 Strophen ohne Melodie]
16.     Primitzlied (Grüeß di Gott mei liebä Gfadä) [f. 55v-57v, S. 92-96, 7 Strophen ohne Melodie]
17.     Memento mori (Wenn in grauser Todesstille) [f. 58r-59v, S. 97-100, hdt.]
18.     Lezter Entschluß (Lekts mi ön Arsch Menschä! iezt geh i davon) [f. 60r-60v, S. 101-102, 5 Strophen ohne Melodie]
19.     Gedanken: Eines Lambacherischen Pfarrbaurns als er die durchlauchtigste Erzherzogin von Oesterreich den 23ten April 1770 zu Lambach ankommen sah (Bin vor 8 Tagen in Wochamark gwösen) [f. 61r-65r, S. 102-111, 17 Strophen ohne Melodie; Titel auf der Vorderseite nachgetragen]
20.     Vorzug des Baurn Leben vor der Stadt (Vöstung, Schlössä, Märk, und Stödt) [f. 65v-66v, S. 112-114, 5 Strophen ohne Melodie]
21.     Nach einer Aderlaß (Dort schier um Sankt Jöring aui) [f. 67r-68r, S. 115-117, 6 Strophen ohne Melodie]
22.     Hochzeitlied. Bey der Vermählung des H. Hofrichters zu Traunkirchen Jos. Gotth. Lindemayr mit der Jungfer Theresia Grezmüllnerin von Wels den 26ten Jänner 1761 (Loßts auf allö Herrn! wanns innä wollt wern) [f. 68v-72v, S. 118-126, 18 Strophen ohne Melodie]
23.     Hochzeitlied. Bey der Vermählung des H. Lötsch Pflegers zu Kogl (Thuets mäs nöt für übel nehmä) [f. 73r-75r, S. 127-131, 8 Strophen + zweiteilige Chorstrophe ohne Melodie]
24.     Hochzeit-Lied. Bey der zu Kloster Lambach vor sich gegangenen Vermählung des Herrn Hafners Handelsmann in Salzburg (Han heut früh schan lang hin und her grait) [f. 77r-80r, S. 131-137, 14 Strophen ohne Melodie]
25.     Baurnlied. Auf das Beylager der bairischen Prinzessin Maria Josepha mit Joseph II, römischer König, als in dem Stift Lambach der feyerliche Akt der Auswechslung vor sich gieng (Losts Nachbarn, hörts läuten) [f. 80v-84v, S. 138-146, 10 Strophen ohne Melodie]
26.     Auf den ehrlichen infamen Kerl, Joseph Stainer Mayr zu Neukirchen (Schmidt Sepperl! han! bist du ä Fuhrmann) [f. 85r-86r, S. 147-149, 4 Strophen ohne Melodie]
27.     An eben Denselben (Wer selbm für iehm nöt hausen kann) [f. 86v-89r, S. 150-155, 7 Strophen ohne Melodie]
28.     Abbitte. Des Passisten LangthalIers zu Lambach an den ehrlichen infamen Kerl Joseph Stainer Mayr zu Neukirchen (Ihr liebm meini Singä stehts zam in ä Scheibm) [f. 89v-91v, S. 156-160, 7 Strophen ohne Melodie]
29.     Wieder die Liebe (O du lieb, du lari, o du dschiri dschari) [f. 92r-93v, S. 161-164, 10 Strophen ohne Melodie]
30.     Klage. Des H. Apothekers zu Schlierbach über die nun eingeführte visitation der Apotheken (Was is halt das nöt für ä Spiel) [f. 94r-95v, S. 165-168, 4 Strophen ohne Melodie]
31.     Auf H. Ferdinand Kästl, Glasermeister in Lambach (Kemmts her meini Mannä! stehts zam in än Krais) [f. 96r-98v, S. 169-174, 17 Strophen ohne Melodie]
32.     Auf H. Achatz, Mesner in der Paurä nächst Lambach (Ist nöt dä Herr Achatz) [f. 99r-100v, S. 175-178, 5 Strophen ohne Melodie]
33.     Auf eben denselben (Kemmts her meini Mannä, stehts zam in än Krais) [f. 101r-102v, S. 179-182, 7 Strophen ohne Melodie]
34.     Das FaschingsEnde (Dä Fasching geht davon) [f. 103r-103v, S. 183-184, 3 Strophen ohne Melodie]
35.     Der gereiste Binder (Mit Gunst! Ih will än Plodrä thain) [f. 104r-105r, S. 185-187, 6 Strophen ohne Melodie]
36.     Die Rückkehr von dem Himel (Nu schauts ih bin halt doirta gwöst) [f. 105v-107r, S. 188-191, 7 Strophen ohne Melodie]
37.     Die Frauenzimer Moden (Ich hab eine kurze Frage) [f. 107v-108v, S. 192-194]
38.     Die Kindstaufe (Hied nöt glaubt daß s Kindä taufen) [f. 109r-111r, S. 195-199, 10 Strophen ohne Melodie]
39.     Hirtenlied zu Weihnachten a 3. Bassi concert (Hänts Buemä hat kainä nix ghört) [f. 111v-114v, S. 200-206, 13 Strophen ohne Melodie]
-     Die Kindes Tauf (Hätt nöt glaubt daß s’Kinätäfä) [f. 115r-116v, S. 207-210, 7 Strophen ohne Melodie; ohne hdt. Übertragung, zweite Fassung des Lieds mit dem eigenhändigen Vermerk „aus dem Lambachisch. exemplar“, ursprüngliche Nummerierung XXXX revidiert]
40.     Die Liebesstuffen (Välaubts mäs ih sing enk ä Gsang) [f. 117r-118v, S. 211-214, 10 Strophen ohne Melodie]
41.     Der reducirte Amtmann (Jeatzt iß halt alls vakehrt) [f. 118v-121v, S. 214-221, 7 Strophen ohne Melodie]
42.     Freudenlied. Auf die Entbindung der Fr. Frau ‹Lücke› Lindemayr Hofrichterin zu Traunkirchen (Was gads den zTraunkihra heut a) [f. 122v-123v, S. 222-224, 3 Strophen ohne Melodie]
43.     Die Länderreise (Bin ma schon lang gnuea ön Ländaroaisn gwöst) [f. 124v-125v, S. 216-218, 4 Strophen ohne Melodie]
44.     Der Hochzeitzug (Nacha Buebm nacha! wia is eng so bang) [f. 126r-127r, S. 229-231, 4 + 2 Strophen ohne Melodie]
45.     Der Gang zum Stadtrichter [f. 127r-129r, S. 231-235; szenisches Stück]
46.     Das Gevatterbitten [f. 129r-130r, S. 235-237; szenisches Stück]

Nicht erhalten ist – soweit bekannt – der zweite Band der Sammlung Hammerschmidts mit den Dialektliedern Peter Gottlieb Lindemayrs. Die Titel der Lieder allerdings sind im Inhaltsverzeichnis wiedergegeben. Die Reihenfolge der ersten elf Arbeiten ist von der gleichfalls verlorenen ‚Lambachischen’ Handschrift übernommen. Die restlichen sechs Lieder wurden – wie sich aus einer abweichenden Tinte und der verwendeten modifizierten Wiedergabe der Lautung erschließen lässt – später nachgetragen. Zur Differenzierung der bislang zum Teil unkritisch Maurus Lindemayr zugeordneten Lieder werden die Titel im Folgenden aufgelistet:
1.     I bin halt schon a so [S. 1-4]
2.     Jezt halt i auf d’ Sybilla-Weis [S. 5-8]
3.     Was gibt denn in Stadl heut mehr für an Rand [S. 9-12]
4.     Bin schan än alta und eisgräba Lümmel [S. 13-18]
5.     Ös hat ma mein Nachba da Krama [S. 19-24]
6.     Das Zueseha Klarl [S. 25-29]
7.     Is das nöt mein Aichel a wunalögs Rödn [S. 30-31]
8.     Alls is frisch und volla Freuden [S. 32-39]
9.     Was habts halt von an gwissen Herrn [S. 40-42]
10.     Was tragt si halt nöt in da Welt noh alls zue [S. 43-47]
11.     Was gibts den beym Hofrichta z’Lama [S. 48-50]
12.     Ös hoaißt zwar duröaus a so [S. 51-53]
13.     Ju he sa heut freuts möh i namm nöt viel Geld [S. 54-56]
14.     Ha Nachtn ban ünsan Darfrichta [S. 57-61]
15.     Mei Wei iß recht brav, das iß sicha und gwis [S. 62-67]
16.     O Einsamkeit mein Leben [S. 68-74]
17.     O du Lieb du larö o du girö dscharö [S. 75ff.]

Papier: 3 +147 Bll., 19 x 25,5 cm; drei Vorsatzblätter aus Papier der Kremsmünsterer Papiermühle, Wasserzeichen: durchbohrter Eber; dann fünf Lagen mit Papier derselben Mühle, aber mit dem Stiftswappen als Wasserzeichen und der Firmensigle I W M; die beiden letzten Lagen mit Papier derselben Sorte wie Vorsatzblätter; unbeschrieben: f. 1, 2, 3v, 8r, 28v-30r, 75v-76v, 119r, 120r, 121r, 122r, 123r, 124r, 125r, 130v-150v

Lagen: (1 + If. 2-3) + XII40 + XII88 + (XII+I)136 + 2XII232 + VI(256) + IV(272); die ersten fünf Lagen mit römischen Ziffern auf der ersten Seite links unten nummeriert; das zwischen S. 130 und 131 eingeschobene Doppelblatt nicht paginiert (von späterer Hand foliiert); fadengebunden

Einband: zeittypischer Kartoneinband mit braunem, ornamentiertem Kleisterpapierüberzug

Schrift, Schreiber, Ausstattung: Text in der charakteristischen Kurrente des Scharnsteiner Hofschreibers Johann Hammerschmidt; die Strophen der Lieder sind zweispaltig wiedergegeben, zuweilen stehen die Übertragungen direkt dem Original gegenüber, zuweilen folgen sie auf der nächsten Seite; Anmerkungen am Seitenende unregelmäßig, des Öfteren später nachgetragen; Titelblatt und Inhaltsverzeichnis von späterer Hand foliiert (1-5), (fehlerhafte) Paginierung von Schreiberhand 1-237 (ab f. 8v): 16 wurde übersprungen, Paginierung fehlt auf f. 28v-30r (Leerseiten), f. 75r-76v (eingeschobenes Doppelblatt) sowie ab f. 130v; Liednummerierung ebenso von späterer Hand wie Seitenverweise zu einer weiteren Sammlung (nicht eruiert)

(zitiert nach Neuhuber 2008, S. 357-364)

Literatur:
Zuletzt geändert:am: 18.6.2015 um: 13:15:11 Uhr