DERLA |

VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
IM NATIONALSOZIALISMUS
DOKUMENTIEREN UND VERMITTELN

Digitale Erinnerungslandschaft



Geisteswissenschaftliches Asset Management System



Schröttergasse 7, 8010 Graz
Beschreibung: Die SchülerInnen setzen sich vertieft mit der Biografie einer im Nationalsozialismus Verfolgten auseinander und erarbeiten sich dadurch eine weitere Perspektive auf den Kontext Verfolgung und Widerstand.
Ort: Stadt Graz (8010)
Zeitbedarf: 30–45 Minuten, eignet sich für Supplierstunde
Alter: 13–18 Jahre
Vermittlungsort: Klassenraum


Verbundene Orte:




Bildquellen

Graz 1928: Bruno Kurzweil am Steuer seines Autos. Am Trittbrett sitzen Gisela und Adele, auf dem Rücksitz hat die befreundete Familie Robinson Platz genommen.

Familien Kurzweil und Robinson, 1928 © Hans Kern Graz.
In den 1990er Jahren entdeckte ein Student einige Koffer in einem Magazin im Gemeindeamt von Montauban. Auch LehrerInnen und SchülerInnen des Ortes wurden auf sie aufmerksam. Es handelte sich um jene Koffer, die die Familie Kurzweil in der Hoffnung auf eine Ausreise nach Mexiko oder in die USA gepackt hatte, aber wegen ihrer Verhaftung zurücklassen musste. Nun begann man sich in Frankeich und dann auch in Graz für das Schicksal der Familie Kurzweil zu interessieren. In Graz entstand eine Ausstellung und im Lycée Michelet in Montauban, der letzten Schule, die Adele besuchen konnte, wurde eine Gedenktafel enthüllt.

Der Koffer der Adele Kurzweil © Foto: UMJ/J.J. Kucek