Überblick

Die Arbeit am elektronischen Hugo Schuchardt Archiv ist unter der Leitung von Bernhard Hurch am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Graz angesiedelt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Es ist mittlerweile nicht mehr möglich, die Leistungen bzw. Beiträge einzelner Personen in überschaubarer Form darzustellen. Hervorgehoben seien insbesondere

Michaela Wolf für ihre exemplarische Aufarbeitung des Nachlasses und die Erstellung des Nachlassbandes (Wolf 1993), der in vieler Hinsicht und in vielen Details als verlässlicher Ausgangspunkt für das HSA gedient hat; und

Frank-Rutger Hausmann, der seit einigen Jahren mit der ihm eigenen unvergleichlichen Kompetenz in fachlichen und fachhistorischen Belangen durch kaum zu überbietenden Einsatz zur Aufarbeitung einer wohl mittlerweile 4-stelligen Zahl von Schriftstücken aus dem epistolarischen Nachlass zum Gelingen beigetragen hat.

In unterschiedlichster Form und über unterschiedlichste Zeitläufe haben als Projektbeschäftigte, studentische Hilfskräfte, Bearbeiterinnen und Bearbeiter einzelner Korrespondenzen, über internationale Kooperationen, durch Übertragung von Publikationsrechten, Mitteilung von Gegenkorrespondenzen, Beschaffung von Scankopien bzw. Unterstützung der unterschiedlichsten Form u.a. die im folgenden genannten Personen zum Gelingen beigetragen. Ihre Leistung ist jeweils an gegebener Stelle gesondert hervorgehoben:

Jörg AHLGRIMM-SIESS; Jasmin AHMED; Nélia ALEXANDRE; Karin ALMASY; Daniele BAGLIONI; Ursula BÄHLER; Lisa-Sophie BAPTIST; Alan BAXTER; Isolde BERMANN; Karmen BILBAO; Marie-Luise BOTT; Karin BRANDT; Dagmar BRONNER; Jennifer BRUNNER; Eva Maria BUCHGRABER; Elisabeth BURR; Paula-Patricia CANDEA; Hugo CARDOSO; Ivo CASTRO; Amir ČAUŠEVIĆ; Clancy CLEMENTS; Francesco COSTANTINI; Sandra COVINO; Thomas CSANÁDY; Birgit DORN; Helena DORNER; Elisabeth EGGER; Mary EGGERMONT-MOLENAAR; Wolfgang EISMANN; Mauro FERNÁNDEZ RODRÍGUEZ; Angela FESSL; Eva-Maria FORTMÜLLER; Stefan FRÜHWIRTH; Astrid GABEL; Renate GAMSE; Pruden GARCÍA; Glen GILBERT; Hans GÖBL; Ricardo GÓMEZ; Toon VAN HAL; Frank-Rutger HAUSMANN; Sonja HEPFLINGER; Esther HERNÁNDEZ; Eva HINTEREGGER; Bettina HOBEL; Petra HÖDL; John HOLM; Eva HORVATH; Magnus HUBER; Oroitz JAUREGI; Johannes KABATEK; Ana KARAJINOVIC; Maria Jose KEREJETA; Hans-Peter KOHLHOFER; Philipp KRÄMER; Andrea KRÖLL; Andrea LACKNER; Jürgen LANG; Saioa LARRAZA; Karl LENGER; Klaus LICHEM; Christian LIEBL; Bernadette LIPP; Bernhard MAIER; Lena MALLINGER; Giovanni MASALA; Claudia MATH; Veronika MATTES; Irina MATTI; Bruno MAZZONI; Luca MELCHIOR; Silvio MOREIRA DE SOUSA; Nicolas MOREL; Sébastien MORET; Franziska MÜCKE; Johannes MÜCKE; Sophie MUJIRI; Lauren MULHOLLAND; Annemarie MÜLLNER; Herbert NIKITSCH; Susanne OBERPEILSTEINER; Lilly OLET; Kathrin PALLESTRANG; Lisa PALLWEIN; Sarah Maria PANSCHUR; Martina PELZ; Friederike PERRY; Jean-Marie PIERRET; Lukas PLETZ; Christopher POLLIN; Laura PUNTIGAM; Katrin PURGAY; Magdalena RATTEY; Andreas von RAUCH; Helena REIMANN; Erich RENHART; Manfred RINGMACHER; Enrique RODRIGUES-MOURA; Raf van ROOY; Nina RUDERERS; Gerald RUSSOW; Sanja SARIĆ; Julia SCHÄFER; Michaela SCHEIBL; Dieter SCHICKER; Christina SCHLEMMER; Carina SCHÖFL; Martin SCHÖNBAUER; Verena SCHWÄGERL-MELCHIOR; Thomas SCHWAIGER; Thorsten SEIFTER; Herman SELDESLACHTS; Martina SEMLAK (SCHOLGER); Patrick SÉRIOT; Jayasuriya SHIHAN DE SILVA; Norval SMITH; António SOUSA RIBEIRO; Ursula STANGEL; Christian STEINER; Elisabeth STEINER; Gerhard STEINGRESS; Gloria STEINWENDER; Jürgen STOROST; Marie STÜGER; Pierre SWIGGERS; Ludwig TOBLER; Vittorio TOMELLERI; Irina TREICHL; Nijole UKELYTE; Marlene ULBING; Elisabeth URBAN; Patrizio URKIZU; Federica VENIER; Theo VENNEMANN; Oskar VISTDAL; Maximilian VOGELTANZ; Angelika WAGNER; Arndt WIGGER; Daniel WIMMER; Katharina WIND; Andrea WIPPEL; Michaela WOLF; Wolfgang WÜRDINGER; Sandra ZIAGOS.
(Sollte in dieser Liste jemand vergessen worden sein, so bitten wir um Mitteilung.)

Kooperation mit dem Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities

Die Kooperation mit dem Institut Zentrum für Informationsmodellierung (ZIM) der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz seit 2018 ist die Grundlage für die neu konzipierte und neu gestaltete Webpräsenz, die neuen Recherchetools und für die internationalen Vernetzungen, v.a. mit der Berliner Datenbank CorrespSearch. Um das alles zu ermöglichen, steht im Mittelpunkt der Kooperation die Migration der Daten in das Geisteswissenschaftliche Asset Management System (GAMS) mit einer Umgestaltung der Datenmodelle und deren Anpassung an standardisierte Datenformate (TEI V. 4.3.0, CMIF) und Richtlinien (z.B. DTABf). Weitere technische Details zu dem Projekt finden sich in der Dokumentation.


Projektgeschichte

In den späten 1990er Jahren wurde die Idee eines elektronischen Hugo Schuchardt Archivs aus der Absicht geboren, das umfangreiche und heute zum Teil schwer zugängliche Gesamtwerk des Grazer Sprachwissenschaftlers und Romanisten im Internet kostenlos zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig wurden die ersten Korrespondenzen aufgearbeitet und in Printversion veröffentlicht und es wurden erste Schritte zur Aufarbeitung und Publikation von Nachlaßmaterialien gesetzt. Da es undenkbar war, dieses ganze Material im Druck zu veröffentlichen, entstand sehr schnell die Idee, eine Webstruktur ins Leben zu rufen, die dieses leisten könnte. Sehr schnell war klar, dass die Zuhilfenahme digitaler Medien und Verfahren nicht nur ein direktes Abbild analoger Strukturen war, sondern selbständig die Formulierung neuer Analysen erforderte und möglich machte. Darin sollte auch die materielle Basis für die wissenschaftshistorischen Ideen liegen, die in den letzten Jahren das Projekt schließlich inhaltlich geleitet haben.

Das Projekt bzw. Teilprojekte genossen freundliche Aufnahme und anfänglich wurden das Unternehmen bzw. einzelne Teile finanziell von folgenden Einrichtungen unterstützt: Geisteswissenschaftliche Fakultät der Universität Graz; Prof. Dr. Hugo Schuchardt'sche Malvinenstiftung; Steirische Landesregierung - Kulturabteilung; Forschungsservice der Universität Graz; Euskal Herriko Unibertsitatea – Universidad del País Vasco; Vizerektorat für Forschung der Universität Graz.

Die Erstversion des Archivs wurde technisch von Dieter Schicker aufgebaut und später von Angela Fessl und Eva-Maria Fortmüller betreut, danach von Stefan Frühwirth vollkommen neu programmiert. Eine frühere Version des HSA wurde graphisch von Martina Scholger gestaltet, die erste online-Version folgte einem Entwurf von Eva Horvath.

Mit einigen Institutionen, leider v.a. österreichischen, war der Kontakt eher schwierig, kleinlich, bürokratisch und zäh. Aber zahlreiche Institutionen haben uns umfangreiches Material kostenlos zur Verfügung gestellt. Exemplarisch seien die baskischen Bibliotheken und Archive (Koldo Mitxelena Kulturunea - Fondo Urkixo in Donostia - San Sebastián und die Biblioteka Azkue der Euskaltzaindia in Bilbao) hervorgehoben, von denen wir kostenlos einige Tausend wichtige Scankopien erhalten haben. Ihnen sei stellvertretend für alle anderen gedankt.


Die Projekte Netzwerk des Wissens / Network of Knowledge und Philingk

Die Webseite Hugo Schuchardt Archiv (HSA) ist Teil des Projekts Netzwerk des Wissens (Network of Knowledge). Ein Projekt unter diesem Titel wurde von November 2012 bis Oktober 2016 vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich unter der Projektnummer P 24400-G15 getragen. Einreicher und Projektleiter war Bernhard Hurch. Interessenten können den Antragstext für das Projekt beim Projektleiter erhalten. Die Grundideen des Projekts als Wissenschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts sind auch in einer Reihe Publikationen und Präsentationen dargestellt. Projektmitarbeiter waren: Verena Schwägerl-Melchior, Johannes Mücke, Silvio Moreira de Sousa, Stefan Frühwirth.

Seit Frühjahr 2021 (bis Frühjahr 2023) läuft in Kooperation mit dem Romanischen Seminar der Universität Zürich ein gemeinsames Forschungsprojekt Philingk zwischen dem Schweizer Nationalfonds und dem österreichischen FWF, geleitet von Ursula Bähler und Bernhard Hurch, das neben der gemeinsamen Aufarbeitung der Korrespondenz zwischen Schuchardt und Gaston Paris österreichischerseits auch die Neukonzeption des hier vorliegenden elektronischen Archivs (in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Informationsmodellierung - unter Mitarbeit von Sanja Sarić, Elisabeth Steiner, Max Vogeltanz sowie Amir Čaušević) erarbeitet, und schweizerseits (Mitarbeit Nicolas Morel und Irina Matti) die Konzeption eines analogen Archivs zu Gaston Paris, das in Folgeprojekten zu realisieren sein wird.

Open Access

Aus wissen(schaft)spolitischen Grundsätzen werden das gesamte Material auf dieser Webseite und alle Projektpublikationen im Sinne von Open Access spätestens nach Ablauf von gesetzlichen und/oder verlagsbedingten Sperrfristen frei zugänglich im HSA online gestellt. Von externen Mitarbeitern und kooperierenden Interessenten wird erwartet, daß sie diesem Grundsatz zustimmen, und ihre Beiträge ebenfalls frei zugänglich machen.

Ausblick

Die Idee, dieses Projekt auf ein gesamteuropäisches auszudehnen, das im hier vorgelegten wissenschaftshistorischen Rahmen den europäischen Kontext der Formierung und Institutionalisierung von Wissenschaft im 19. Jahrhundert aufarbeiten hätte sollen, ist gescheitert. Der Antrag wurde vom European Research Council als nicht förderungswert eingestuft. Wir danken dennoch allen seinerzeitigen Projektpartnern für Ihr Interesse und ihre Kooperation in der Antragstellung (Ursula Bähler, Zürich; Ivo Castro, Lissabon; Pierre Swiggers und Toon van Hal, Leuven; Elisabeth Burr, Leipzig; Oroitz Jauregi und Ricardo Gómez, Vitoria-Gasteiz; Manfred Ringmacher, Berlin; Esther Hernández, Madrid). Diesen Ablehnungen stehen unzählige positive Rückmeldungen und Kooperationen gegenüber, die wir nach wie vor als Zeichen der Akzeptanz und Wertschätzung unserer Arbeit werten und für die wir auf diesem Wege danken.

Kritik, Hinweise, Fehlerkorrekturen und Mitarbeit sind ausdrücklich erwünscht!


Öffentlichkeitsarbeit

Der zentrale Stellenwert des Zusammenhangs von Medialität und Wissenschaft ist für das Projekt axiomatisch, daher ist das im Rahmen des Projekts wichtigste Medium das Hugo Schuchardt Archiv selbst. Selbstverständlich wurden daneben auch traditionelle Wege der Aufarbeitung und der Öffentlichkeitsarbeit beschritten. Zum Teil gingen diese auch der Konzeption der Webseite schon voraus. Außerdem werden diese vom universitären System schlichtweg verlangt (Printmedien). Sie bieten ihrerseits zum Teil aber auch Gelegenheit zum Austausch mit Fachkollegen (Kongresse, Gastvorträge, mündliche Präsentationen).

Diese Aktivitäten seien hier aufgelistet (Stand Juni 2022):

Öffentliche Vorstellungen des Archivs bzw. der Archivarbeit:

  • in program: XXIII. Deutscher Hispanistentag, Universität Graz, Hurch: Hugo Schuchardt y el mundo hispánico, Plenarvortrag, 23. Februar 2023.
  • Universität Graz, « Ein Fest für Schuchardt », Veranstaltung mit Vorträgen, Institut für Sprachwissenschaft, 27.-29. Juni 2022.
  • Freie Universität Berlin, Dahlem Lecture in Linguistics, Hurch: 'Hugo Schuchardt und die Moderne.', 3. Mai 2022.
  • Ludwig Maximilians Universität München, Konferenz Fachgeschichte: Karl Vossler, Hurch: Vosslers Präsenz im Grazer Archiv. 30. Jänner 2020.
  • Utrecht, Digital Humanities Conference 2019, Sarić / Steiner / Vasold: 'A kind of magic - Migrating a large digital edition of letters into a new infrastructure.' Juli 2019.
  • Society for the History of Linguistics, Tiflis, Intl. Conference. Hurch: 'Hugo Schuchardt as a caucasiologist. The Western European connection', 13. September 2019
  • Universität Klagenfurt, Ringvorlesung Alpen-Adria, Hurch: 'Hugo Schuchardt - mehr als ein Sammler. Zu den unterschiedlichen Facetten eines komplexen Nachlasses und seiner medialen Aufarbeitung', 21. Mai 2019
  • Venezia, XIII Giornata di Studi Armeni e Caucasici, Hurch / Tomelleri: 'Il carteggio di Hugo Schuchardt e Nikolaj Marr. Premesse ad un'edizione', 4. April 2019
  • Potsdam, Studienkreis Geschichte der Sprachwissenschaft, "Die 'sekundäre' deutschsprachige Baskologie des 19. Jahrhunderts", Hurch; Juli 2018
  • Zürich, Scuola estiva di romanistica, Le nuove tecnologie al servizio della romanistica: Das Hugo Schuchardt Archiv, Hurch; Juni 2018
  • Wien, Gastvortrag, 'Hugo Schuchardt und die Moderne in der Sprachwissenschaft', Hurch, 23.10.2017
  • Jena, Gastvortrag, 'Vasco-Romanica', Hurch; 12.05.2017
  • Austin (Texas), LSA/SSILA 2017, Hurch: 'The Hugo Schuchardt Archive and the Network of Knowledge Projekt', 06. Jänner 2017. Online
  • Mailand, 50° Congresso Internazionale di Studi Società di Linguistica Italiana (SLI), Melchior / Schwägerl-Melchior: 'Hugo Schuchardt e i linguisti italiani: testimonianze dai carteggi con G.I. Ascoli, Emilio Teza e Clemente Merlo', September 2016.
  • Olmütz, Studienkreis Geschichte der Sprachwissenschaft, Tagung 2016, Hurch: 'Die deutschsprachige Baskologie im 19. Jahrhundert', 23. Juli 2016. Online
  • Graz, Karl-Franzens-Universität, Formas y Fórmulas de tratamiento, eingeladene Präsentation, Hurch: Hugo Schuchardt: the legacy and its future. 10. Juni 2016. Online
  • Malakka, Asian-Portuguese Community Conference, Moreira de Sousa: 'Hugo Schuchardt’s connection to the Asian-Portuguese communities: Past and Present', Juni 2016.
  • Wien, Universität Wien, Workshop Musik und Audio-Visuelle Medien als Datenbasis für die Kreolistische Linguistik, Moreira de Sousa: 'Zówèy pa ni kouvéti? Comparing Schuchardt’s data on Kwéyòl Donmnik to modern day efforts of language maintenance in Dominica', Juni 2016.
  • Graz, Karl-Franzens-Universität, Linguistisches Kolloquium, Schwägerl-Melchior: 'Ins Netz gegangen: Von Sachen und Wörtern im Nachlass Hugo Schuchardts', Januar 2016.
  • Graz, Karl-Franzens-Universität, Workshop Dimensionen des Wissens. normativ : kreativ : subversiv, Mücke: 'Wege des Wissens. Aspekte einer Wissensgeschichte der Sprachforschung am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert in Europa am Beispiel Hugo Schuchardts', Graz. 21. Oktober 2015.
  • Wien, Universität, Österreichischer Bibliothekarstag 2015, Hurch: 'Das virtuelle Hugo Schuchardt Archiv. Zur Visualisierung eines historischen Prozesses', 16. September 2015. Online
  • Graz, Karl-Franzens-Universität, Central European Exchange Program for University Studies-Sommeruniversität, Moreira de Sousa: '‘Zaffaire cabrit pas zaffaire mouton‘ - Some remarks on Schuchardt’s informants concerning Kwéyòl, Dominica Creole French', Juli 2015.
  • Graz, Karl-Franzens-Universität, Society of Pidgin and Creole Linguistics + Associação de Crioulos de Base Lexical Portuguesa e Espanhola, Moreira de Sousa (mit Martina Pelz): 'Un pòstkart na Papiamentu di Schuchardt pa Teza'; Moreira de Sousa (mit Philipp Krämer): 'Across the oceans and through the Alps - The intellectual networks of 19th century Creolistics', Juli 2015.
  • Zürich, Universität, VIII. Dies Romanicus Turicensis Net(work)s: Zwischen Struktur und Metapher, Melchior / Schwägerl-Melchior: 'Networks come categoria descrittiva nella storia della disciplina: esempi e prospettive', Juni 2015. Online
  • Odense, Syddansk Universitet, Sprogvidenskapshistorisk Træf om Schuchardt, Ascoli, Jespersen, Hurch: 'Hugo Schuchardt and Modernism: A Linguistic Approach', 05. Mai 2015. Online
  • Heidelberg, Ruprecht-Karls-Universität, 20. Deutscher Hispanistentag, Sektion: Neue Einsichten in die Geschichte der Sprachwissenschaft. Mücke / Moreira de Sousa: '[E]s ist 'gramática mínima' aber nicht 'africana'. Conocimientos procedentes del carteo entre Hugo Schuchardt y Rodolfo Lenz', 19. März 2015.
  • Klagenfurt, Alpen-Adria Universität, The Linguistic Heritage of Colonial Practice, Moreira de Sousa: 'Un pòstkart na Papiamentu di Schuchardt pa Teza - What can a postcard from Schuchardt to Teza tell us?'; 'Finding two needles in a haystack: One critical review and its translation into Portuguese mirror the impact of colonialism in Linguistics', März 2015.
  • Graz, Karl-Franzens-Universität, Linguistisches Kolloquium, Moreira de Sousa (mit Philipp Krämer): 'Le triangle de la créolistique du XIXe siècle: Rapports textuels et intellectuels entre les créolistes français, portugais et germano-autrichiens', Januar 2015.
  • Münster, Westfälische Wilhelms-Universität, Frankoromanistentag 2014, Hurch: Vascoromanica: Zur Rolle des Baskischen in der sprachwissenschaftlichen Forschung des 19. Jahrhunderts (26. September 2014); Melchior / Mücke / Schwägerl-Melchior: Leitung der Sektion 'Schnittstelle(n) (der) Philologie'; Schwägerl-Melchior: Impulsreferat zum Sektionsthema 'Schnittstelle(n) (der) Philologie'; Moreira de Sousa (mit Philipp Krämer): 'Le triangle de la créolistique du XIXe siècle: Rapports textuels et intellectuels entre les créolistes francais, portugais et germano-autrichiens', September 2014. Online
  • Cormons, VI. Colloquium Retoromanistich, Melchior / Schwägerl-Melchior: 'Raetoromanica dal lascito Schuchardt', September 2014.
  • Vila Real, Universidade de Trás-os-Montes e Alto Douro, ICHoLS XIII, 13th International Conference on the History of the Language Sciences, Hurch / Mücke: 'Network of Knowledge'; Moreira de Sousa: ‘The Prudent connection between creolists and the semi-creoles’, August 2014. Online
  • Berlin, Humboldt-Universität, Workshop Datenmodellierung in digitalen Briefeditionen und ihre interpretatorische Leistung. Ontologien, Textgenetik und Visualisierungsstrategien, Frühwirth / Mücke: 'Netzwerk des Wissens – Ein Projekt zur Aufbereitung der (sprach-)wissenschaftlich-medialen Landschaft des 19. Jahrhunderts", Kurzvortrag und Posterpräsentation, 15. Mai 2014. Online
  • Graz, Karl-Franzens-Universität, Digitale Bibliothek: Kulturelles Erbe in der Cloud, Hurch / Frühwirth / Melchior / Mücke: 'Netzwerk des Wissens – Ein Projekt zur Aufbereitung der (sprach-)wissenschaftlich-medialen Landschaft des 19. Jahrhunderts', 22. November 2013. Online
  • Potsdam, Tagung Studienkreis Geschichte der Sprachwissenschaft, Hurch: 'Netzwerk des Wissens. Präsentation eines Forschungsprojekts', 23. August 2013. Online
  • Lissabon, SPCL Summer Conference 2013 & ACBLPE Annual Meeting, Hurch: 'The Spanish and Portuguese-based creole materials in the Hugo Schuchardt legacy', 21. Juni 2013. Online
  • Graz, Karl-Franzens-Universität, Tag der Geisteswissenschaften 2013, Forschung an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät – Ausgewählte Aspekte, Mücke: 'Ein Netzwerk des Wissens – Die systematische Auswertung des Nachlasses Hugo Schuchardts (1842-1927)', Posterpräsentation 20. Juni 2013.
  • Jena, Friedrich-Schiller-Universität, Institut für Romanistik, Melchior: 'Ein Netzwerk des Wissens? Zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Schuchardtnachlasses', Gastvortrag Mai 2013.
  • Prag, Cercle linguistique de Prague, Melchior: 'Das Projekt "Network of Knowledge"', Gastvortrag März 2013. Online
  • Universität Graz, Hurch, Vortrag gehalten im Rahmen der Alumni Romanistik / Malwinenstiftung: Netzwerk des Wissens: 'Das Hugo Schuchardt Archiv', 16. Juni 2011. Online
  • München, Ludwig-Maximilians-Universität, LIPP, Hurch: 'Schuchardt und das Netzwerk der Sprachwissenschaft. Anmerkungen zur Konstitution eines Faches', 1. Juni 2011. Online
  • Berlin (Humboldt University), Hurch, invited lecture at: Georg von der Gabelentz Tagung: 'Schuchardt und das Baskische', 09.August 2010. Online
  • Berlin (Free University), Baskische Studientage, Hurch, 'Humboldtengandik Schuchardtegana -- História de la vascología germanófona del siglo XIX', 14. Juni 2010.
  • Graz (Urania), Hurch: 'Zur Institutionalisierung und Ideologisierung der Beschäftigung mit Sprache im 19. Jahrhundert', 02. Februar 2010. Online
  • Porto, Universidade do Porto, Tagung 'Carolina Michaëlis e Joaquim de Vasconcelos - um encontro de culturas e de saberes. A sua Projeccao nas Ares e nas Letras Portuguesas', Hurch: eingel. Präsentation des Archivs mit Schwerpunkt Carolina Michaëlis, 19. November 2009. Online
  • Coimbra, Universidade de Coimbra, Hurch: Präsentation des Briefprojektes, Gastvortrag 17. November 2009. Online
  • Prag, Prague Linguistic Cercle commemorating Hugo Schuchardt and his work. Hurch: 'Kontinuitäten und Diskontinuitäten im Werk Hugo Schuchardts', 21. Oktober 2008. Online
  • Zürich, Universität, Seminar Romanische Philologie, Hurch: 'Das philologische Netzwerk: Schuchardt und die Romanistik', Gastvortrag, 20. Mai 2008. Online
  • Wien, Museum für Volkskunde, Kolloquium: Regional Culture as Reflected by Background of European Regionalisation, Hurch: 'Rudolf Trebitsch und die Baskologie: Linguistisches und Ethnologisches', 18. April 2008. Online
  • Berlin, Jüdisches Museum, Hurch 'Ich bin immerhin besser als mein Ruf - oder il diavolo non è brutto', Buchpräsentation Spitzer Briefe an Schuchardt (gemeinsam mit Wendelin Schmidt-Dengler), Vortrag und Präsentation des Briefbandes, 30. April 2007. Online
  • Osnabrück, Universität, Das Potential europäischer Philologien, Hurch: 'Hugo Schuchardts Baskologie', eingeladener Vortrag 26. April 2007.
  • Wien, Museum für Völkerkunde, Austrian Research in Continental Southeast Asia: Continuities and Discontinuities, Hurch: 'Hugo Schuchardt and Southeast Asian Creole Descriptions'., 3. November 2006. Online
  • Donostia / San Sebastián, Real Sociedad Bascongada, Hurch: Inauguralvortrag 2005 anläßlich der Zuwahl in die Sociedad. 'Hugo Schuchardt: la continuidad filológica de Guillermo de Humboldt', 27. Mai 2005. Online
  • Salzburg, Österreichischer Linguistentag, 2004.

Vollständige gedruckte Briefveröffentlichungen und Monographien

  • Schwägerl-Melchior, Verena. Hg. 2016. Grazer Linguistische Studien 85. Bausteine zur Rekonstruktion eines Netzwerks V: Sprachwissenschaft und Volkskunde im Austausch (enthält Korrespondenzen mit Wilhelm und Marie Hein, Michael Haberlandt, Marie Andree-Eysn, Antonio Ive, Eduard Hofmann-Krayer & Johan Hendrik Gallée). Online
  • Melchior, Luca & Johannes Mücke. Hg. 2013 (erschienen 2015). Grazer Linguistische Studien 80: Bausteine zur Rekonstruktion eines Netzwerks IV: Von Diez zur Sprachanthropologie: Diez, Curtius, Miklosich, Paul, Finck, Vossler, Lewy. Online
  • Hurch, Bernhard, Johannes Mücke & Jörg Ahlgrimm-Siess. Hg. 2012. Grazer Linguistische Studien 78: Bausteine zur Rekonstruktion eines Netzwerks III: Schuchardt und die Kreolistik im 19. Jahrhundert: de Vries, Hahn, Mansvelt, Hesseling, Adam, Focard, Mercier, Fortier, Poyen-Bellisle. Online
  • Hurch, Bernhard & Elisabeth Steiner. Hg. 2010. Grazer Linguistische Studien 74: Bausteine zur Rekonstruktion eines Netzwerks II: Baissac, Blumentritt, Pardo de Tavera. Online
  • Hurch, Bernhard. 2009. Zum Verständnis und Unverständnis von Rudolf Trebitsch. Der Beitrag eines Ethnologen zur Baskologie. Österreichische Zeitschrift für Volkskunde NS Bd. LXIII, Gesamtserie Bd. 112: 5-70. Online
  • Hurch, Bernhard. Hg. 2009. Grazer Linguistische Studien 72: Bausteine zur Rekonstruktion eines Netzwerks I: Caroline Michaëlis de Vasconcelos, Elise Richter, Hugo Schuchardt und Leo Spitzer. Online
  • Eismann, Wolfgang & Bernhard Hurch. Hg. 2008. Jan Baudouin de Courtenay - Hugo Schuchardt. Korrespondenz. Heidelberg: Winter. Online
  • Hurch, Bernhard. Hg. 2006. Leo Spitzers Briefe an Hugo Schuchardt. Berlin: Walter de Gruyter. Online
  • Hurch, Bernhard & Maria Jose Kerejeta. Hg. 1997. Hugo Schuchardt – Julio de Urquijo. Correspondencia (1906-1927). Bilbao – Donostia-San Sebastián: EHU-UPV – Gipuzkoakao Foru Aldundia-Diputación Foral de Guipuzcoa. Online

Sonstige Veröffentlichungen mit direktem Bezug zum Archiv und Diplomarbeiten

  • Hurch, Bernhard & Katrin Purgay. 2019. The Basque-Berber connection of Georg von der Gabelentz. in: James McElvenny, ed., Gabelentz and the Science of Language. Amsterdam: Amsterdam University Press, 57–97.
  • Hurch, Bernhard. 2018. Humboldt’s Gegenwart im 19. Jahrhundert. Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik (LiLi) 48.4: 611–640.
  • Melchior, Luca & Verena Schwägerl-Melchior. 2017. 'Networks come categoria descrittiva nella storia della disciplina: esempi e prospettive'. In: Camilla Bernardasci / Carlota de Benito Moreno /Andrea Elmer / Dominik Hess / Charlotte Meisner / Gina Maria Schneider & Albert Wall. Hg. Net(work)s: Entre structure et métaphore / Tra struttura e metafora / Entre estructura y metáfora. Philologie im Netz 5-22. Online
  • Christlein, Vincent, Markus Diem, Florian Kleber, Günter Mühlberger, Verena Schwägerl-Melchior, Esther van Gelder, Andreas Maier: Automatic Writer Identification in Historical Documents: A Case Study. In: Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften. 2017. DOI: 10.17175/2016_002. Online
  • Melchior, Luca, Johannes Mücke & Verena Schwägerl-Melchior. 2016. 'Tagungsbericht "Schnittstelle(n)(der) Philologie"', in Romanische Studien 3/2016, p. 387-392. Online
  • Melchior, Luca & Verena Schwägerl-Melchior. 2016. 'Un félibre autrichien – quelques remarques sur Hugo Schuchardt et le pays d’oc accompagnées d’une nouvelle édition de sa correspondance avec Fréderic Mistral', in Revue des Langues Romanes, CXX,2016/2, 517-551. Online
  • Melchior, Luca & Verena Schwägerl-Melchior. 2016. 'Raetoromanica dal lascito Schuchardt', in: Federico Vicario. Hg. Ad Limina Alpium. VI Colloquium retoromanistich Cormòns, 2-4 Otubar dal 2014, 361-390. Online
  • Sousa, Silvio Moreira de & Johannes Mücke. 2016. 'Addendum to Networking and obstacles to the development of the language sciences as reflected in the correspondence of Rodolfo Lenz and Hugo Schuchardt', in History and Philosophy of the Language Sciences. Online
  • Sousa, Silvio Moreira de & Johannes Mücke. 2016. 'Networking and obstacles to the development of the language sciences as reflected in the correspondence of Rodolfo Lenz and Hugo Schuchardt', in History and Philosophy of the Language Sciences. Online
  • Sousa, Silvio Moreira de & Johannes Mücke. 2015. 'Hugo Schuchardt and his Network of Knowledge', in History and Philosophy of the Language Sciences. Online
  • Dorn, Birgit. 2014. Die Präsenz des Kroato-Italienischen im Nachlass Hugo Schuchardts. Diplomarbeit, Universität Graz. Online
  • Melchior, Luca. 2014. 'Die Friauler sind linguistisch genommen, keine Italiener (auch die Sardinier sind in diesem Sinne keine), sondern Ladiner – Alcuni appunti su Hugo Schuchardt e il Friuli', in Ce Fastu? XC, 1-2 (2014), p. 5-67. Online
  • Russow, Gerald. 2014.Materialien zum Afrikaans im Nachlass Hugo Schuchardts : eine Zusammenschau des Briefverkehrs und sonstiger Unterlagen. Online
  • Seifter, Thorsten. 2014. August Schleicher als Verbindungsglied zwischen Linguistik und Naturwissenschaft im 19. Jahrhundert. Online
  • Hurch, Bernhard. 2013. 'Da Proximidade e distância entre a filologica e a linguística: a relação entre Carolina Michaëlis de Vasconcelos e Hugo Schuchardt', in Carolina Michaëlis e Joaquim de Vasconcelos. A sua projecção nas artes e nas letras portuguesas. Fundação: Porto 2013. S. 15-51. Online
  • Melchior, Luca. 2013. 'Froh bin ich, dass meine Arbeit Sie, unseren rustigen [sic] und immer jugenlichen [sic] Meister, an die bahnbrechenden Kämpfe Ihrer Jugend erinnert hat. Le epistole di Benvenuto Terracini a Hugo Schuchardt', in Vox Romanica 72 (2013), p. 1-16. Online
  • Melchior, Luca. 2012. 'Insumes di dutes las sumes poss dì di jessimi inchiargnellat aromai infin parsore i voui – Alcune noterelle su Hugo Schuchardt e il Friuli a partire dai materiali del suo lascito', in Ladin! IX, 2, p. 10-25. Online
  • Hurch, Bernhard. 2011. 'Über 'Weiberraub' und Lautgesetze. Anmerkungen zu Georg von der Gabelentz' Handbuch zur Aufnahme fremder Sprachen in baskischer Version', in Beiträge zur Geschichte der Sprachiwssenschaft. Bd. 21. S. 236-262. Online
  • Melchior, Luca. 2011. 'Anche nel fango lei trovaalum oro e gemme; e abbandonate dentro ad esso le scarpe, si leva ai voli più arditi e geniali . Il carteggio Schuchardt-Rajna', in Filologia e Critica XXXVI (2011), p. 3-48. Online
  • Hurch, Bernhard. 2009a. 'Ein Netzwerk des Wissens: Einige Voraussetzungen zur Profilierung der Philologie', in: Christoph König. Hg., Das Potential Europäischer Philologien. Geschichte – Leistung – Funktion. (Philologien, Bd.1). Göttingen: Wallstein Verlag, 292-308. Online
  • Hurch, Bernhard. 2009b. 'Más que una continuidad filológica: Humboldt qua Schuchardt', in: Nuevos Extractos de la Real Sociedad Bascongada de los Amigos del País, Suplemento 18-G del Boletín de la RSAP, Donostia-San Sebastian, p. 17-42. Online
  • Hurch, Bernhard. 2009c. 'Von der Peripherie ins Zentrum: Hugo Schuchardt und die Neuerungen der Sprachwissenschaft', in: Karl Acham. Hg., Kunst und Wissenschaft aus Graz, Bd. 2.1.: Kunst und Geisteswissenschaft aus Graz. Wien: Böhlau, 493-510. Online
  • Sarić, Sanja (2020): Topic Modeling am Beispiel der Hugo-Schuchardt-Korrespondenz – Forschungsstand, Möglichkeiten und Grenzen. Masterarbeit. https://unipub.uni-graz.at/download/pdf/4891294. Online
  • Sarić, Sanja; Steiner, Elisabeth; Vogeltanz, Maximilian (2022): Das optimale Datenmodell - Eine Spurensuche im Möglichkeitsfeld der Kodierung. In: DHd2022: Kulturen des digitalen Gedächtnisses. Konferenzabstracts. Hrsg. von Michaela Geierhos, Peer Trilcke, Ingo Börner, Sabine Seifert, Anna Busch und Patrick Helling. S. 275-277. https://doi.org/10.5281/zenodo.6328159. Online
  • Steiner, Elisabeth. 2009. Die Kreolsprache von Mauritius im Forschungskontext des 19. Jahrhunderts im Vergleich zu heute. Diplomarbeit, Universität Graz. Online